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Presseberichte

Berichterstattung zum Thema Interim Management

In diesem Bereich stellen wir Ihnen Berichte in zusammengefasster Form zur Verfügung. Soweit vorhanden, bekannt und genehmigt, finden Sie hier ebenfalls die entsprechenden Links zu den vollständigen Artikeln.

Über 150 Medien berichten, 07.01.2012: "Zeitarbeiter immer häufiger auch im Chefsessel"

Presseerfolg zum Jahresstart: 150 deutsche Medien berichten ausführlich über die Zukunft des Interim Managements. Die Veröffentlichungen gehen zurück auf ein Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit Jens Christophers, dem Vorstandsvorsitzenden der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM).

Christophers berichtet in dem Artikel, dass Interim Manager in Deutschland immer häufiger auch auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene im Einsatz sind. "Größter Einsatzbereich ist das Effizienz-Management. Das macht die Hälfte der Projekte aus", beschreibt Christophers. Die Sozialkompetenz, Leute zu motivieren, und die Erfahrung der Führung sind seiner Aussage nach unerlässliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Interim Chef. "Wir können im Endeffekt unsere Ziele nur erreichen, wenn wir die Menschen mitnehmen", so Christophers. Der Vorstandsvorsitzende berichtet in dem Artikel auch über die tägliche Arbeit von Interim Managern, die Vorteile für Unternehmen und ein zurückliegendes Imageproblem der Interim Management Branche. "Salonfähig ist es erst in den letzten fünf, maximal zehn Jahren geworden", so Christophers.

Abgedruckt wurde das Gespräch unter anderem hier:

Focus
Handelsblatt
heute.de
Kölnische Rundschau
n-tv Online
Süddeutsche Zeitung
Wirtschaftswoche
Westfälische Nachrichten
Die Welt
ZDF
Die Zeit

manager magazin online, 30.12.2011: "Zeitarbeit für Entscheider"

Das manager magazin berichtet in seiner Online-Ausgabe darüber, dass immer mehr Unternehmen Manager auf Zeit einstellen. Und dass diese sich als Lückenfüller sehen, deren Dienstleistung Firmen im ganz normalen Alltag weiterhelfen kann. Prominent sind eher die Fälle raubeiniger Sanierer, die hart in Krisenfirmen durchgreifen und deshalb den Ruf der Branche prägen, so das Magazin.

Laut der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM) stehen Rettungseinsätze für gescheiterte Firmen aber keineswegs im Vordergrund. Im Gegenteil seien Interimsmanager besonders dann gefragt, wenn die Wirtschaft gut läuft.

Rainer Nagel, Managing Partner von DDIM-Providermitglied Atreus, ergänzt in dem Artikel, dass man sich auch als Alternative zu Unternehmensberatern sehe. "Unser Ansatz ist ein anderer, nämlich die Veränderungen aus dem Unternehmen heraus zu managen", so der Atreus-Manager. "Wir werden Teil des Unternehmens."

WirtschaftsEcho, 12/2011: "Ich bin gekommen, um zu gehen"

Deutsche Unternehmen stehen in den nächsten Jahren von enormen Herausforderungen. Der demografische Wandel, die zunehmende Komplexität der Märkte und Technologien und der durch die Globalisierung verstärkte Kampf um High-Potentials zeigen ihre Folgen. Jürgen Heßdörfer, Interim Manager und Mitglied der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM), erzählt in einem Interview mit dem Darmstädter WirtschaftsEcho, welche Mehrwerte Interim Manager in Zeiten eines wachsenden Fach- und Führungskräftemangels bringen können und wo die Vorzüge eines Managers auf Zeit liegen. Darüber hinaus berichtet Heßdörfer aus seiner Arbeitspraxis und geht auf aktuelle Entwicklungen am Markt ein. In dem Artikel wird auch die Markteinschätzung der DDIM genannt, wonach der Markt der Interim Management Dienstleistungen im Jahr 2011 um über 30 Prozent wächst.

Quelle: "WirtschaftsEcho", Ausgabe 6, Dezember 2011, im Verlag der Echo Zeitungen - Darmstadt"

VISAVIS Economy (Beilage der FTD), 05/2011: Experten auf Anfrage

Die Landschaft für Interim Management verändert sich. Gefragt sind kleine, schlagkräftige Beraterteams, die nicht mehr nur im Management, sondern auch in Projekten externe Unterstützung bieten. Gerade im Mittelstand steigt die Nachfrage an. Darüber berichtet VISAVIS Economy in der aktuellen Ausgabe. Zahlreiche Unternehmen stellen sich neu auf und optimieren Prozesse sowie den Einsatz von Ressourcen. "Hierzu holen sie sich externes Know-how, zusätzliches Expertenwissen und Managementkapazitäten auf Zeit ins Unternehmen", beschreibt Jens Christophers, Vorstandsvorsitzender der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM), die Situation. Aus diesem Grund erwartet die DDIM einen Anstieg des Marktvolumens für Interim Management Dienstleistungen um rund 30 Prozent für 2011.

Derzeit würden Interim Manager noch vorwiegend auf Leitungsebene eingesetzt, zunehmend aber auch in Projekten, betont Johannes Becker von der Hays AG, einem assoziierten Provider der DDIM. "Dort sind vor allem Experten gefragt, die sowohl über operative als auch strategische Erfahrung verfügen", so Becker. Erhebliches Potenzial für neue Aufträge sieht Eugen M. Angster, Interim Manager und DDIM-Mitglied, in der Finanzdienstleistungsbranche. Denn dieser Sektor sei durch Personalfreisetzungen in der Vergangenheit ausgeblutet, andererseits stehe die Branche vor großen Herausforderungen.

Competence Site, 15.11.2011: "Rechtsberatung für Interim Manager - DDIM begrüßt HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH als Partner"

Mit "Compliance für Interim Manager" gibt es ab sofort ein Produkt speziell für Interim Manager der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management, das der rechtlichen Absicherung und Haftungsvermeidung dient. Welche Leistungen dieses Produkt beinhaltet, erzählen in einem Competence-Site-Interview Michael Pochhammer, Vorstand der DDIM und Dr. Dagmar Knigge, Rechtsanwältin und Partnerin der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit Oktober 2011 ist die HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH als sechster assoziierter Unternehmenspartner mit der DDIM verbunden und steht DDIM-Mitgliedern bei rechtlichen Fragestellungen zur Verfügung.

"Auf Kurs" - Unternehmernewsletter der Volks- und Raiffeisenbanken (11/2011) "Für den Notfall vorsorgen"

Was tun, wenn der Chef plötzlich krank wird und ausfällt? Wie bleibt das Unternehmen handlungsfähig, auch wenn kein Vertreter benannt ist und nicht klar ist, wer die Führung übernimmt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich "Auf Kurs", der Unternehmernewsletter der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Hilfe können in diesem Fall die Manager auf Zeit bieten. "Etwa 20 Prozent der Aufträge entstehen, weil es eine Vakanz in der Führungsposition gibt. Das betrifft auch kleine inhabergeführte Mittelständler bis 100 Mitarbeiter. Denn sie haben oft keine starke zweite Führungsriege", sagt der DDIM-Vorstandsvorsitzende Jens Christophers. "Auf Kurs" erscheint als Zeitschrift und Newsletter für die Firmenendkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Er wird vom zugehörigen Bundesverband herausgegeben und bietet Informationen von Praktikern für Praktiker.

Lebensmittel Zeitung, 29.07.2011: "Das ist ein Feuerwehrjob"

Das DDIM-Mitglied Thomas E. Wenzel managte als Übergangsvorstand die Dr. Scheller Cosmetics AG - bis hin zum Verkauf an Coty Deutschland. Im Interview mit der Lebensmittel Zeitung schildert er, zu wem ein solcher Job auf Zeit passt. Man braucht ein ausgeglichenes Gemüt und muss die Abwechslung lieben, betont Wenzel. Gleichzeitig sollte man mit dem hohen Druck umgehen können. Denn jeder will alles sofort. Belohnung dafür ist die große Unabhängigkeit, beschreibt der Interim Manager. Die täglichen kleineren Querelen und Reibereien in einem Konzern lassen den Manager auf Zeit kalt, er kann seine Meinung sagen und muss nichts schönreden. Anhand eines Fallbeispiels aus dem Unternehmen Eckes-Granini beschreibt das Fachmagazin darüber hinaus, wie Interim Manger in der Konsumgüterbranche projektbezogen zum Einsatz kommen, und dass der Mittelstand das Interim Management mehr und mehr für sich entdeckt.

Lebensmittelzeitung, 01.07.2011: "Coty stellt sich neu auf."

Die Lebensmittel Zeitung berichtet über die erfolgreiche Akquisition von Dr. Scheller Cosmetics durch Coty Deutschland zum 1. Juli 2011.

DDIM-Mitglied Thomas E. Wenzel war seit Januar 2010 als Alleinvorstand bei der Dr. Scheller Cosmetics zuerst für die Restrukturierung und den gesamten M&A-Prozess verantwortlich. Nach der Übernahme durch COTY Inc. im Januar 2011 verantwortete er die Integration von Vertrieb, Marketing und Supply Chain in die COTY Germany GmbH. Zudem leitete er die komplette Schließung des Betriebes in Eislingen. "Die Integration lief völlig reibungslos. Der Handel wird die Umstellung kaum bemerken", so das Fazit des Interim Managers.

UnternehmerEdition Restrukturierung 2011, Juni 2011: Die richtige Auswahl des Interim Managers ist entscheidend

Der DDIM Vorstandsvorsitzende Jens Christophers spricht im Interview mit der UnternehmerEdition über den Einsatz von Interim Managern bei der Restrukturierung von Unternehmen. Gerade bei harten Einschnitten und strukturellen wie personellen Veränderung ist es von Vorteil, dass Vergangenheit und Zukunft der Führungskraft auf Zeit nicht im Unternehmen liegen, so Christophers. Er beschreibt, dass Interim Manager den elementaren, unverstellten Blick von außen ins Unternehmen bringen. Ihnen fällt es leichter, Dinge offen anzusprechen, in Gang zu bringen und Widerstände auszuhalten. Auch wenn die Vertrauensbeziehung zu Shareholdern oder Banken belastet ist, kann der Interim Manager hier positive Impulse geben.

Darüber hinaus beantwortet der DDIM Vorstandsvorsitzende Fragen nach der richtigen Auswahl von Interim Managern sowie zu aktuellen Branchentrends.

fvw magazin, 10.06.2011: Manager zur Miete

Im Fachmagazin für den Bereich Touristik und Business Travel berichtet DDIM-Vorstandsmitglied Michael Pochhammer über eine insgesamt steigende Nachfrage nach Interim Managern. Dass im Bereich Touristik eher wenige Manager auf Zeit eingesetzt werden, liegt laut Pochhammer an der Zahl der potenziellen Auftraggeber. Diese ist deutlich geringer als im Maschinenbau oder der Telekommunikationsbranche. Darüber hinaus suchen die Firmen am liebsten einen Manager mit touristischem Hintergrund. Doch das ist ein Fehler, so Pochhammer, denn ein unverstellter Blick von außen macht es Interim Managern leichter, Dinge offen anzusprechen, diese anzupacken und auch Widerstände auszuhalten.

Bankmagazin, 06.11: Kommen, Probleme lösen, wieder gehen

Die Akzeptanz, Manager nur für eine begrenzte Zeit anzuheuern, ist in Banken im Vergleich zu anderen Branchen wesentlich geringer verbreitet. Das Bankmagazin bezieht sich für den Artikel auf die Umfrage der Ludwig Heuse GmbH, Provider Mitglied der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management, wonach in der Finanzbranche mit einem Anteil von vier Prozent nur wenige Interim Projekte durchgeführt werden. In vielen Banken prägen vor allem die Restrukturierungsfälle in die Krise geratener Kunden das Bild des Interim Managers. Aus Sicht der Banken werden Interim Manager gerufen, wenn es einem Unternehmen sehr schlecht geht. So begründet Dr. Wolfgang Thost, Managing Partner des Providers Atreus Interim Management und Provider Mitglied der DDIM, den geringen Einsatz. Trotzdem gibt es Erfolgsgeschichten: So werden in dem Artikel die Interim Manager Michael Stephan Duesberg und Christian Kämper als positive Beispiele vorgestellt. Der Vorstandsvorsitzende der DDIM Jens Christophers gibt in einem begleitenden Interview Auskunft darüber, worauf es beim Interim Management ankommt und wie Banken den richtigen Manager auf Zeit finden.

VentureCapital Magazin, 6/2011: Kompetentes Personal gesucht

Finanzinvestoren greifen gerne auf Interim Manager zurück, wenn es um die zeitlich befristete Besetzung von Positionen als Geschäftsführer oder Abteilungsleiter in Portfoliounternehmen geht. In der Titelgeschichte des VentureCapital Magazins unterstreicht der DDIM Vorstandsvorsitzende Jens Christophers, dass insbesondere die hohe Fach-, Methoden- und soziale Kompetenz sowie die Führungserfahrung der Manager auf Zeit attraktiv sind für die Finanzinvestoren. Von einer konstanten und seit Sommer 2010 sogar gestiegenen Nachfrage aus den Reihen der Finanzinvestoren berichtet Dr. Harald Linné, Managing Partner des Providers Atreus Interim Management und Provider Mitglied der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management. "In der Krise wurden Turnaround-Experten gesucht, und bei anziehender Konjunktur mehren sich auch andere Anlässe", so Linné.

Financial Times Deutschland, 01.05.2011: "Rettungsversuch für Firmen in allerletzter Minute"

Sanierungsberater können angeschlagene Unternehmen vor der Insolvenz retten - vorausgesetzt deren Chefs rufen rechtzeitig nach Hilfe. In einem Artikel der Financial Times Deutschland wird der Rettungsversuch für Firmen in allerletzter Minute beleuchtet - und wie Interim Manager hier unterstützen können. Zitiert wird in dem Artikel unter anderem Dr. Harald Linné, Managing Partner des Providers Atreus Interim Management und Provider Mitglied der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management. Stehen Unternehmen kurz vor der Insolvenz, so herrscht in der Regel Chaos in allen Bereichen, beschreibt Linné. Wichtigste Aufgabe des Interim Managers ist es von daher, Transparenz zu schaffen und neues Vertrauen im und ins Unternehmen aufzubauen. Hier tut der unverstellte Blick eines Externen Not. Fazit des Artikels: Ist ein unvorbelasteter Dritter bei einer Sanierung mit an Bord, so steigen die Chancen auf Rettung.

Personalmagazin, 05/2011: Unternehmen setzen auf Externe

"Die Stimmung auf dem Interim Markt ist gut." Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien, über die das personalmagazin in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Sowohl die aktuelle Erhebung "Interim Management in Deutschland - Entwicklung 2010/Prognose 2011" des DDIM Provider Mitglieds Ludwig Heuse GmbH als auch die DDIM-Studie "Interim Management Markt in Deutschland 2010" zeigen, dass sich die Situation im Interim Management 2010 deutlich verbessert hat und für das laufende Jahr eine positive Bestätigung dieses Trends erwartet wird. Mehr Anfragen, eine höhere Auslastung und tendenziell wieder steigende Tagessätze - Interim Manager können optimistisch in die Zukunft blicken, so das Ergebnis beider Studien. Darüber hinaus zitiert das personalmagazin aus einer dritten aktuellen Studie, die der Frage nachgeht, worauf Unternehmen beim Einsatz von Interim Managern achten sollten.

Unternehmeredition "Nachfolge 2011", 19.02.2011: "Was tun, wenn der Nachfolger fehlt - Interim Manager als Übergangslösung"

Dr. Harald Linné, Managing Partner des DDIM Provider Mitglieds Atreus Interim Management, schreibt in einem Gastartikel für die Unternehmeredition über Interim Manager, die im Rahmen der Unternehmensnachfolge als Übergangslösung eingesetzt werden können. In verschiedenen Fällen sei in dieser Situation der Einsatz sinnvoll und zielführend. So etwa, wenn die Nachfolgesituation früher eintrete als geplant oder sich eine sorgfältig vorbereitete Lösung kurzfristig zerschlage. Sollte ein unternehmensinterner Nachfolger bereits feststehen, aber für einen Einsatz noch nicht erfahren beziehungsweise alt genug sein, kämen hier Interim Manager ebenso in Frage wie zur Unterstützung bei einem geplanten Unternehmensverkauf. Linné kommt zu dem Fazit, dass die Nachfolgerregelung bei Familienunternehmen immer eine zukunftsweisende und strategisch komplexe Entscheidung ist, die sich viele Unternehmer nicht leicht machen. Er betont, dass Interim Management dabei helfen kann, die im Sinne des Unternehmens bestmögliche Lösung zu finden.

Weser-Ems Manager, 05.03.2011: "Manager auf Zeit"

In einem Interview mit dem Weser-Ems Manager spricht der DDIM Vorstandsvorsitzende Jens Christophers darüber, wie Unternehmen den richtigen Interim Manager für ihren Bedarf finden. In der Regel bleibe nur wenig Zeit für die Suche, daher muss der Auswahlprozess optimiert werden. Viele Unternehmen wenden sich von daher an namhafte Provider und Sozietäten, treten an den Verband heran oder arbeiten direkt mit Interim Managern zusammen. Wichtig ist es, dass ein Mandant klar kommuniziert, was er genau für Kompetenzen benötigt, so Christophers.

Zudem berichtet der DDIM-Vorstandsvorsitzende in dem Interview über Fähigkeiten und Kompetenzen von Interim Managern sowie darüber, welche Kosten auf die Unternehmen zukommen.

Handelsblatt, 23.02.2011 "Interim-Manager überbrücken Engpässe"

Krisenmanagement, Ertragssteigerung und Geschäftsentwicklung sind die Bereiche, in denen Interim Manager derzeit besonders aktiv sind. Vor allem im Maschinenbau und in der Automobilindustrie sind Manager auf Zeit heute gefragter denn je.

Dank anziehender Konjunktur erlebt die Branche einen wahren Boom: DDIM-Vorstand Jens Christophers berichtet in dem Artikel sogar von Schwierigkeiten, tatsächlich alle Anfragen mit passenden Personen zu bedienen.

Für das laufende Jahr erwartet Christophers ein Plus von gut 30 Prozent bei den Honorarumsätzen.

Die Tagessätze gibt der Artikel unverständlicher Weise mit 750 bis 1.000 Euro an - die DDIM hatte 2009 und 2010 in Umfragen Mittelwerte von rund 1.200 Euro und höher festgestellt und kommuniziert ausschließlich diese.

Handelsblatt online, 19.02.2011 "Manager zur Miete"

Schnell verfügbar und flexibel ist ein guter Interim Manager - in diesem Artikel des Handelsblatts verkörpert durch DDIM-Ehrenmitglied Ludger Albacht. Der Artikel nennt die übergangsweise Besetzung freier Führungspositionen als häufigsten Anlass, einen Interim Manager zu engagieren. Aber auch die extrem hohen Kosten für fest angestellte Manager sind für viele Unternehmen ein Grund, einen "Miet-Chef" zu verpflichten. DDIM-Vorstand Jens Christophers rät, sich für die Auswahl des geeigneten Kandidaten ein bis zwei Wochen Zeit zu nehmen. Etwa die Hälfte der Aufträge werde laut DDIM-Marktstudie über Provider vergeben.

DIE WELT, 18./19.02.2011: "Manager auf Zeit" / "Chefs auf Zeit" (Beilage Familienunternehmen)

Die Zeitung "Die Welt" berichtet im Februar über den Beruf des Interim Managers und nennt Schnelligkeit und Flexibilität als wesentliche Merkmale guter Manager auf Zeit. Die Profession sei "ein Lifestyle geworden", zitiert sie Harald Heil, Geschäftsführer des DDIM-Provider-Mitglieds Greenwell Gleeson: Unabhängigkeit und eine vergleichsweise freie Zeiteinteilung gehören zu den wesentlichen Vorteilen, die die meisten Interim Manager nicht mehr missen möchten.

Den Unterschied zur reinen Unternehmensberatung erläutert Rainer Nagel, Geschäftsführer des DDIM-Provider-Mitglieds Atreus Interim Management: "Wir lösen Umsetzungsprobleme, keine Erkenntnisprobleme." Ähnlich sind sich beide Berufsbilder wiederum in ihrer Konjunkturabhängigkeit. 40 Prozent der Einsätze im Jahr 2010 standen im Zusammenhang mit den Themen Krise, Sanierung und Restrukturierung. Vier von fünf Mandaten vereinbaren Interim Manager direkt mit den Unternehmen, den Rest des Marktes teilen professionelle Provider untereinander auf.

In einem zweiten Artikel konzentriert sich "Die Welt" auf den Generationenübergang in inhabergeführten Familienunternehmen. Auch hier können Interim Manager wertvolle Dienste leisten und Brücken zwischen den Generationen bauen, etwa wenn die Nachfolger innerhalb der Familie sich noch in der Ausbildung befinden.

In manchen Fällen habe die Arbeit auch etwas von einem Familiencoaching, berichtet Michael Pochhammer, DDIM-Vorstand und Geschäftsführer der Signium International Interim Executives GmbH. Der Interim Manager vermittle zwischen den unterschiedlichen Erwartungen, die die Beteiligten aneinander haben. In jedem Fall sind für diese Art des Interim Managements Change-Management-Kenntnisse und Sozialkompetenz besonders gefragt.

Financial Times Deutschland online, 09.12.2010: "Ungeliebte Feuerwehrmänner der Wirtschaft"

Interim-Management-Einsätze, bei denen es um die Sanierung eines Unternehmens geht, können menschlich schwierig sein - besonders, wenn es sich um inhabergeführte Mittelständler handelt. Deren Eigner verstehen die Arbeit des Interim Managers nicht selten als Dokumentation des eigenen Misserfolgs. DDIM-Mitglied Karl Kornwolf und Harald Linné, Partner des DDIM-Providermitglieds Atreus, berichten in diesem Artikel über die Fallstricke einer solchen Zusammenarbeit. Wichtig sei vor allem, nicht als "Besserwisser und Alleskönner" aufzutreten, sondern allen Beteiligten zuzuhören, Präsenz zu zeigen und sinnvolle Handlungsvorschläge zu berücksichtigen. Inzwischen sinkt der Anteil der Sanierungseinsätze wieder - und als Fusionierungs- und Integrationsexperten sind Interim Manager deutlich willkommener.

Münstersche Zeitung online, 06.12.2010: "Wie Interimsmanager Firmen helfen"

Die Münstersche Zeitung vergleicht Interim Manager wie DDIM-Vorstand Jens Christophers oder DDIM-Ehrenmitglied Ludger Albacht mit Psychotherapeuten: Sie helfen, dürfen aber häufig nicht sagen, wem. Skepsis gegenüber dem Berufsstand sei nach wie vor verbreitet, lasse aber spürbar nach. Angestellte seien häufig dankbar, wenn ein Externer zuhöre und Probleme anpacke. Hinzu kommt eine allgemeine Entwicklung: Die Vertragslaufzeiten bei fest Angestellten werden immer kürzer, die Zusammenarbeit mit Freien länger - so wird auch das Interim Management nach und nach selbstverständlicher, so DDIM-Vorstand Jens Christophers.

VisAvis Economy, Ausgabe 06/10: "Aufräumer in der Chefetage"

Für diesen ausführlichen Artikel über Interim Management hat die Zeitschrift VisAvis Economy zahlreiche Experten befragt, darunter die DDIM-Vorstandsmitglieder Jens Christophers und Brigitte Nießen sowie mehrere Provider, die der DDIM angehören oder assoziiert sind. Gerade jetzt, im Aufschwung nach der Krise, sei Flexibilität gefragt; der Ansturm neuer Projekte und Themen sei kaum planbar. Der Artikel erläutert Vorteile, Haupt-Aufgabengebiete und derzeitige Schwerpunktbranchen für Interim Management. Skeptischen Unternehmen empfiehlt er, sich an einen Provider zu wenden, um sicherzugehen, dass der engagierte Interim Manager seriös sei. Die Branche habe sich in Deutschland etabliert und professionalisiert - Interim Management entwickele sich "zum strategischen Werkzeug für zukunftsorientierte Unternehmen".

Infokästen veranschaulichen jeweils anhand eines Providers bestimmte Bereiche der Branche: DDIM-Providermitglied GroNova illustriert hier das Thema Komplexitätsanalyse, der assoziierte Provider Robert Half die Personaldienstleistung und Resources Global Professionals, ebenfalls assoziierter Provider der DDIM, ganzheitliche Konzepte in der Klientenbetreuung.

CIO online, 29.11.2010: "Manager auf Zeit für große IT-Projekte"

Das Magazin CIO berichtet über die Ergebnisse der aktuellen DDIM-Umfrage zur Situation im Interim-Management-Geschäft. 284 Interim Manager waren dafür im Herbst zu den Themen Akquisition, Projekte, Provider und Marktentwicklung befragt worden. Die wesentlichen Tendenzen: Interim Manager werden nach der Krise verstärkt engagiert, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Einsätze auf der 1. Führungsebene nehmen zu, während jene auf der 2. Führungs- und auf der Projektmanagementebene leicht rückläufig sind. Auftraggeber kommen vor allem aus dem Maschinen- und Anlagenbau und aus der Autoindustrie. Für 2010 und 2011 rechnen die Befragten damit, dass sie mehr Projekte bearbeiten und etwas höhere Tagessätze durchsetzen können.

CIO online, 26.11.2010: "Der Chef geht, der Interim Manager kommt"

CIO berichtet über eine Studie der Universität Gießen ("Cranfield-Projekt"), in der zum zweiten Mal nach 2005 rund 4.000 Personalverantwortliche befragt worden waren. 28 Prozent von ihnen haben in den letzten drei Jahren bereits mit Interim Managern gearbeitet; in Unternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten war es im gleichen Zeitraum mehr als die Hälfte. Der Einsatz von Interim Management ist stärker, wenn die Mitarbeiterzahl schwankt - nach unten, aber auch nach oben -, und besonders hoch, wenn die Zeit nach dem Ausscheiden einer Führungskraft überbrückt werden soll. Reorganisationsmaßnahmen oder der Aufbau neuer Abteilungen sind ebenfalls häufige Anlässe, einen Interim Manager zu engagieren.

Positive Stimmung beim Jahrestreffen der Interim Management Branche

Wiesbaden/Münster, 11. November 2010 - Rund 270 Interim Manager, Vermittlungsagenturen und Wirtschaftsvertreter trafen sich zum 6. International Interim Management Meeting IIMM am vergangenen Wochenende in Wiesbaden. Für ausgesprochen gute Stimmung sorgte der Blick auf 2010. Die Branche rechnet mit einem deutlichen Auftragsplus.

"Der Themenschwerpunkt "Interim Manager als Prozesstreiber und Innovations-Promotoren" war eine Punktlandung", resümiert Jens Christophers, Vorstandsvorsitzender der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management DDIM e.V., die Veranstalterin des Meetings ist. "In vielen Gesprächen, die wir im Laufe der Veranstaltung geführt haben, hat sich bestätigt, dass gerade jetzt, wo Unternehmen wieder nach vorne schauen, die Bereitschaft groß ist, alte Pfade zu verlassen. Interim Manager werden nach der jüngsten Konjunkturdelle verstärkt für die Neuausrichtung des Geschäfts oder die Einführung neuer Prozesse an Bord geholt."

Die positive Stimmung war bereits im Vorfeld des Branchentreffens festzustellen. Aus der DDIM Marktumfrage 2010 geht hervor, dass nach dem Krisenjahr 2009 sowohl auf Seiten des Honorarumsatzes als auch insgesamt die Nachfrage nach Führungskräften auf Zeit wieder ansteigt. "Diese Stimmung bestätigt sich seit Mitte des Jahres auch durch eine deutlich anziehende Anzahl von konkreten Anfragen nach Interim Manager mit anderen Themen als Restrukturierung und Sanierung, wie dies in den vergangenen zwei Jahren hauptsächlich der Fall war," so fasst Michael Pochhammer, DDIM Vorstandsvertreter der Providermitglieder, die positive Stimmung am Markt zusammen. Das nächste IIMM ist für Herbst 2011 geplant.

DDIM wählt Interim Managerin in den Vorstand

Mit großer Mehrheit wurde Brigitte Nießen als erste Frau in den Vorstand der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management DDIM e.V. gewählt.

Münster, 11. November 2010 - Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management DDIM e.V. hat ab sofort vier Vorstandsmitglieder. In der Hauptversammlung am 05. November 2010 votierte die Mehrheit der Mitglieder für die Interim Managerin Brigitte Nießen (50). Die Düsseldorferin wird damit an der Seite des Vorstandsvorsitzenden Jens Christophers und den bisherigen Vorständen Michael Pochhammer und Jochen Schmid die führende Interim Management Organisation in Deutschland in den kommenden Jahren mit gestalten. "Wir freuen uns, mit Brigitte Nießen eine erfahrene und hoch engagierte Interim Managerin für die Vorstandsarbeit gewinnen zu können", so Jens Christophers.

Nach einer akademischen Ausbildung und 25 Jahren Erfahrung in verschiedenen Branchen und Führungspositionen ist Brigitte Nießen seit sechs Jahren als Interim Managerin tätig. Mit ihrem Unternehmen care4change arbeitet sie vor allem für Unternehmen des Gesundheitswesens, der Medizintechnik und Pharmaindustrie sowie für Dienstleister der Gesundheitswirtschaft. "Meine Vorstandsarbeit in der DDIM möchte ich vor allem dazu nutzen, den Bekanntheitsgrad und die Bedeutung von Interim Management im deutschen Markt zu erhöhen. Viele Entscheider wissen nicht, dass es flexible Lösungen gibt und hoch qualifizierte, erfahrene Manager und Managerinnen, die diese Lösungen herbeiführen und umsetzen. Ich bin überzeugt davon, dass wir in einigen Jahren ein ganz anderes Bild haben werden. Dafür setze ich mich ein", erläutert Nießen die Gründe für ihr Engagement.

Perspektive Mittelstand, 19.10.2010: "Job-Hopping in der Chefetage"

Die Business-Plattform "Perspektive Mittelstand" präsentiert in einem Fachartikel zahlreiche Zahlen und Fakten zum Thema Interim Management: Sie beschreibt das typische Profil des Interim Managers, nennt Tagessätze, durchschnittliche Einsatzdauer und häufige Mandatsinhalte. Die Praxisbeispiele liefert Gess Consulting, assoziierter Provider der DDIM: Der Artikel stellt eine Interim Managerin vor, die bereits mehrmals über Gess vermittelt wurde, und Ralf Lobeck, Leiter Business Development Management, tritt dem Vorurteil entgegen, Interim Manager fungierten hauptsächlich als Entlasser. Gess vermittelt die Manager auf Zeit am häufigsten für laufende Projekte und für die Überbrückung bei Eigentümerwechseln.

Handelsblatt, 10.09.2010: "DIE VERMITTLER"

Interim Management ist auf dem Vormarsch. Grund genug für das Handelsblatt, sich in drei Artikeln mit den "professionellen Nomaden", wie DDIM-Vorstand Jens Christophers sie bezeichnet, zu beschäftigen.

 

"Wie werde ich eigentlich Interim Manager?"

Der Bedarf an Interim-Management-Dienstleistungen steigt. Gefragt seien vor allem Branchenkenntnis, Geschäftsverständnis und Problemlösungskompetenz, sagt Daniela Zimmer vom Assoziierten Provider der DDIM, Resources Global Professionals. Weil die Mandanten immer internationaler werden, kommen fließende Englischkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen als Anforderungen hinzu. Die richtige Balance aus Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl ist es, was einen guten Interim Manager ausmacht, so Rainer Nagel von Atreus: Lebenslauf und ein paar Referenzen reichen für die Provider schon lange nicht mehr aus, um die Qualität eines Managers einzuschätzen; immer öfter müsse dieser auch Fallstudien nachweisen. Als renommierteste Provider nennt der Artikel die drei DDIM Provider Mitglieder Atreus, EIM und IMS.


"Rüdiger Kabst: 'Unternehmen rufen den Problemlöser erst, wenn es schon brennt'"

Rüdiger Kabst, Professor für Personalwesen an der Universität Gießen, bekräftigt in diesem Interview, dass nicht nur der Bedarf an Interim-Management-Leistungen steigt, sondern auch die Anforderungen an die Interim Manager. Die meisten Firmen engagierten viel zu spät einen Interim Manager und wollten dann den Besten der Besten. Deshalb sei in der Branche ein Trend zur Überqualifikation zu beobachten. Nach Einschätzung von Kabst wird Interim Management in etwa zehn Jahren ganz selbstverständlich zu den Managementressourcen von Unternehmen gehören.


"Manager auf Zeit: Kommen, um wieder zu gehen"

Der dritte Artikel zum Themenkomplex Interim Management schildert drei reale Einsätze von Interim Managern, um deren Aufgabenfelder greifbar zu machen; prominentestes aktuelles Beispiel ist dabei die Arbeit von Thomas Fox bei Karstadt in Essen. Der Markt boomt, und DDIM-Vorstand Jens Christophers ist zuversichtlich, dass die Umsätze der Branche im kommenden Jahr die Eine-Milliarde-Marke durchbrechen werden. Weil es immer normaler wird, in Projekten zu arbeiten und maßgeschneiderte, flexible Lösungen zu entwickeln, steigt auch die Nachfrage nach Interim Managern. Neben vielen Vorteilen der Tätigkeit geht der Artikel aber auch darauf ein, dass es keine Erfolgsgarantie gibt, und illustriert dies am Beispiel des gescheiterten Einsatzes von DDIM-Mitglied Bernhard Giessel bei Agfaphoto im Jahr 2004. Für die Provider nennt das Handelsblatt beispielhaft Atreus und Resources Global Professionals. Deren geschäftsführende Partnerin Daniela Zimmer betont den Unterschied zwischen Headhuntern und Providern: "Auf den Zeitdruck bei der Suche nach einem geeigneten Interim Manager ist ein Headhunter gar nicht eingerichtet."

JUVE Rechtsmarkt, 09/10: "Die Nothelfer"

Was in den Benelux-Ländern und in Großbritannien längst üblich ist, kennt man in Deutschland bisher kaum: Legal Interim Management. Der ausführliche Artikel des Fachmagazins JUVE Rechtsmarkt stellt zwei aktive Legal Interim Manager und deren Arbeit vor. Warum diese spezielle Dienstleistung hierzulande so wenig genutzt wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. Das Potenzial sei vorhanden, heißt es; viele Unternehmen wüssten schlicht nicht, dass es Justiziare auf Zeit gebe, meinen die einen. DDIM-Vorstand Jens Christophers dagegen glaubt, dass Unternehmen dafür wenig Bedarf sehen, weil sie lieber mit Kanzleien arbeiten.

Legal Interim Management aber bietet im Vergleich zu externer Rechtsberatung große Vorteile: Im Gegensatz zu einem Anwalt von außen kann ein intern tätiger Jurist Rechtsfragen in ihrer Gesamtbedeutung für das Unternehmen beurteilen und Chancen und Risiken besser abwägen. Auch entfällt bei einer Inhouse-Lösung die Hemmschwelle, die mit der Beauftragung eines externen Anwalts häufig verbunden ist. Hinzu kommt die bessere Kostenkontrolle - Legal Interim Manager kommen für einen vorher vereinbarten Zeitraum ins Unternehmen, ihre Tagessätze liegen deutlich unter denen von externen Anwälten. Gerade für Mittelständler ohne eigene Rechtsabteilung, die etwa in einem speziellen Bereich ein größeres Projekt abwickeln wollen, kann ein Interimsanwalt deshalb eine sinnvolle Alternative sein.

Der Immobilienbrief, 02.07.2010: "Interim Manager in der Immobilienbranche"

Das zweimal monatlich erscheinende Fachblatt "Der Immobilienbrief" berichtet im Juli ausführlich über die Vorteile des Einsatzes von Interim Managern in der Immobilienbranche. Das Potenzial dieses Berufszweiges sei in der Branche noch nicht ausreichend erkannt worden, heißt es. Auch hier könnten Interim Manager aber "hohe Werte schaffen", beispielsweise in der Portfolioanalyse oder bei der Umsetzung von Themen aus Wirtschaftsprüfungsberichten.

FOCUS Online, 12.07.2010: "Zeitarbeit für Top-Verdiener"

Ausführlich beschäftigt sich FOCUS Online mit dem Berufsbild des Interim Managers. Die Arbeitswelt werde zunehmend flexibler, heißt es, Projektarbeit gewinne immer mehr an Bedeutung. Management-Ressourcen für alle Eventualitäten vorzuhalten, könne sich kaum noch ein Unternehmen erlauben. Vor diesem Hintergrund relativierten sich die vergleichsweise hohen Tagessätze von Interim Managern schnell, zumal im Gegenzug auch Sozialabgaben, Kosten für Firmenwagen oder Abfindungszahlungen wegfielen. Als erfahrene Fachleute könnten Interim Manager neue Ideen und Denkansätze ins Unternehmen bringen, aber auch als Sanierer fungieren und Entlassungen aussprechen. Im Anschluss könne eine neue Führungskraft "unbelastet durchstarten". Der DDIM-Vorstandsvorsitzende Jens Christophers unterstreicht in diesem Artikel einmal mehr die Qualitätskriterien der DDIM und betont, dass es auf dem Gesamtmarkt keine einheitliche Definition des Berufsstandes gibt. Der Job als Interim Manager sei zudem "nichts für Gewohnheitstiere": zwei bis drei Jahre Anlaufzeit, immer wieder neue Umgebungen, extrem kurze Kündigungsfristen und finanzielle Durststrecken seien nicht jedermanns Sache. Dafür sei im Gegensatz zu Festanstellungen ein höheres Alter eher ein Pluspunkt, heißt es in dem Artikel. Und die Arbeit als Interim Manager biete reichlich Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern.

manager magazin Online, 07.07.2010: "Zum Retten eingeflogen"

Eine "Führungskraft zum Ausleihen" - so bezeichnet das manager magazin den Beruf des Interim Managers Christoph Hippe. Er steht im Mittelpunkt dieses Artikels über den Berufsstand, berichtet über Vor- und Nachteile, Herausforderungen und Belastungen. DDIM-Vorstand Jens Christophers wird ebenfalls zitiert: Die meisten Interim Manager könnten grundsätzlich in allen Branchen arbeiten, ihre Fähigkeiten seien branchenunabhängig. Christophers hebt zudem klar die Vorteile hervor, die Unternehmen durch das Engagement eines Interim Managers haben: schnelle Verfügbarkeit, keine Sozialabgaben, kein bezahlter Urlaub, keine Abfindung.

Press World Digest, Juli 2010: "Interim Management optimistisch für die Zukunft"

Für 2010 erwartet der DDIM-Vorstandsvorsitzende Jens Christophers ein Umsatzplus 10 bis 20 Prozent im Interim-Management-Markt. In einem Interview mit dem Chefredakteur des World Press Teams, Theo Kersche, bekräftigte Christophers, dass nach der Krise nun verstärkt Fachexperten gebraucht würden, um Unternehmen beim Wiederaufbau zu unterstützen. Weil der größte Teil der Interim Manager in Restrukturierungsumfeldern operierten, sei das Interim Management zudem erwartungsgemäß weniger stark von der Krise getroffen worden als andere Branchen.

Handelsblatt, 28.04.2010: "Manager auf Zeit kommen auf den Prüfstand"

Gerade bei Sanierungen lässt sich die Kundenzufriedenheit mit dem Interim Manager noch verbessern, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie von Goetzpartners, assoziierter Provider der DDIM. Gründe sieht die Studie in unstrukturierten Informationen, auch und vor allem in der Buchhaltung. Auf dieser Basis sei es für Interim Manager nicht einfach, schlagkräftige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Der Artikel zitiert Daniela Zimmer, Geschäftsführerin von Resources Global Professionals - der assoziierte Provider der DDIM setzt Client Services Team ein, wenn die Manager ihre Aufgaben nicht nach Plan erledigen. Gemeinsam mit dem Kunden suchen sie nach Wegen, um die Zusammenarbeit mit dem Manager effizienter zu gestalten.

HR Services, 3/2010: "Warum Interim-CFO oder -CRO in der Krise mehr Erfolg haben"

Die Fachzeitschrift HR Services veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe ein ausführliches Interview mit Dr. Harald Linné, Geschäftsführer und Managing Partner der Atreus GmbH. Linné erläutert, wie sich Unternehmen in einer Krise typischerweise verhalten und welche Schwierigkeiten sie sich damit selbst bereiten können. Anhand von vier handlichen Regeln verdeutlicht Linné, was die Unternehmen in einer solchen Situation tun können, um ihre Lage nicht zusätzlich zu verschlimmern. Vor allem in der Kommunikation innerhalb des Unternehmens sowie mit Gesellschaftern und Banken sieht er erheblichen Nachholbedarf. Ein neutraler Interim-CFO oder -CRO könne hier deutliche Vorteile bewirken.

Westfälische Nachrichten, 30.03.2010: "Die Krise ist vorbei, jetzt müssen Unternehmen ihre Chancen nutzen."

In einem Interview mit den Westfälischen Nachrichten verweisen DDIM Vorstandsvorsitzender Jens Christophers und DDIM Mitglied Ludger Albacht auf positive Signale und eine spürbar bessere Stimmung im Markt. Allerdings sei die Abschlussquote noch nicht wieder da, wo sie vor der Krise war. Ein guter Indikator sei hingegen die Tatsache, dass der Schwerpunkt der Anfragen weg von den Kriseninterventionen hin zum Aufbau und in der Folge von Marktbereinigungen zu M&A-Projekten tendiere.

Änderung im DDIM Vorstand - Peter Burkhardt gibt seine Vorstandsaufgabe ab

Peter Burkhardt, seit Oktober 2008 Mitglied des vierköpfigen Vorstands der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management, verlässt aus persönlichen Gründen den Vorstand. Namens aller DDIM-Mitglieder dankt der Vorstand Herrn Burkhardt sehr herzlich für seine engagierte Arbeit und wünscht ihm für seine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute. Die Aufgaben des seit 1996 aktiven Interim Managers werden bis auf weiteres von den weiteren Vorstandsmitgliedern übernommen.

FINANCE, Ausgabe Februar 2010: "Reise nach Jerusalem"

Das Fachmagazin FINANCE befasst sich in seiner Februarausgabe mit der Marktlage für Interim Management. Nach zwei Boomphasen - nach der Wiedervereinigung und dem Internet-Hype - erlebe die Branche derzeit eine "kleine Wachstumsdelle". Grundsätzlich sei die Nachfrage insbesondere nach Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten zwar gestiegen; viele Unternehmen scheuten aber im Moment noch die Kosten. Gleichzeitig drängten immer mehr Interim Manager auf den flexiblen Arbeitsmarkt. Aus Sicht der Provider, für die das Magazin unter anderem Wolfgang Thost vom DDIM-Provider-Mitglied Atreus zitiert, werde der Markt insgesamt künftig weiter wachsen. Neben zahlreichen weiteren Praktikern zitiert FINANCE auch DDIM-Vorstand Jens Christophers und die DDIM-Umfrage von 2009, die ebenfalls positive Entwicklungserwartungen dokumentiert. Einige Interim Manager indes nähmen vor allem das Überangebot von Kollegen wahr und fürchteten um ihre Aufträge. Reputation und Eigenvermarktung seien heute wichtiger als je zuvor.

Welt Kompakt, 03.02.2010: "Fliegen, Feuern, Weiterleben"

Ein besonderer Interim Manager ist auf deutschen Kinoleinwänden unterwegs: George Clooney spielt in "Up in the Air" den Krisengewinner Ryan Bingham, der kreuz und quer durch die USA fliegt, um im Auftrag von Unternehmenslenkern Menschen zu entlassen. Es ist eine Komödie, aber "die intelligenteste und vielschichtigste, die uns seit langem aus Hollywood zuflog", urteilt "Welt Kompakt". Wie viel diese "dermaßen brillante Gesellschaftssatire" mit dem realen Leben zu tun hat, davon können wir uns ab sofort selbst überzeugen. Lennart Koch, ehemaliges DDIM-Vorstandsmitglied, hat sich dazu übrigens bereits in einem Interview geäußert, das wir ebenfalls in unser Pressearchiv eingestellt haben.

Welt Kompakt, 03.02.2010: "Beliebt zu sein, ist mir relativ egal"

Anlässlich des Kinostarts von "Up in the Air" hat die "Welt Kompakt" Lennart Koch, Ex-DDIM-Vorstandsmitglied, zum Interview gebeten. Aufhänger sind das "Leben aus der Reisetasche", das Koch ebenso führt wie Filmheld Ryan Bingham alias George Clooney, und die unbeliebte Aufgabe, Angestellte zu entlassen. Das im Film gezeichnete Bild hält Koch für "absolut übertrieben"; Menschen, die allein auf Entlassungen spezialisiert sind, gebe es nicht. Er berichtet über den Alltag und seine tatsächlichen Aufgaben als Interim Manager - zu denen durchaus auch Entlassungsgespräche gehören.