DDIM Veranstaltungen

Nachberichte über DDIM Veranstaltungen

07.11.2011 - Regionalveranstaltung Bayern in München

Gleich vier ausgewiesene Fachleute diskutierten mit den rund 30 Teilnehmern rund um das Themenfeld "Fortbildung für Interim Manager". Aus Sicht der Provider und Sozietäten schilderte Stephanie Machoi die Angebote an die Partner der taskforce AG: Neben Projektmanagement-Tools wird dabei auch auf den partnerschaftlichen Austausch besonderer Wert gelegt. Michael Pochhammer, einer der Initiatoren des "Interim Executives Programmes" der EBS, erläuterte, warum die Sozialkompetenz - vor und im Mandat - einen Schwerpunkt dieser Ausbildung darstellt. Dr. Markus Exler, der den Master-Studiengang "Unternehmensrestrukturierung & -sanierung" an der FH Kufstein leitet, betonte die Praxisorientierung dort und erklärte, warum das Führungsverhalten eine so große Rolle spielt. Als Vertreter der "Kunden"-Seite gewährte Jörg Bürkle, der erst vor kurzem an der EBS abgeschlossen hat, einen sehr differenzierten Blick auf seinen Eindruck von der Ausbildung. Seine zentrale These: Unabhängig von den fachlichen Inhalten profitierten die Absolventen vor allem von der langfristig wirksamen Positionierung und dem Netzwerk.

08.09.2011 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Kiel

Am 8. September 2011 fand die DDIM Regionalveranstaltung Norddeutschland erstmals in Kiel statt. Das Schwerpunktthema lautete: Interim Management auf dem Weg zur Normalität.

Dr.-Ing. Detlef Much stellte als DDIM Mitglied und Organisator der Veranstaltung die Arbeit der DDIM vor und sprach über aktuelle Entwicklungen im Markt. Die zunehmende Normalität der Branche zeige sich u.a. an der stetig steigenden Zahl der Mitglieder, die aktuell bei ca. 300 Interim Manger liegt, sowie wie an der Vielzahl der Anbieter, wie Provider, Sozietäten und Dienstleister, mit ihren spezifischen Angeboten.

Anja Schauenburg-Reichert, Geschäftsführerin der ASR COACHING, referierte unter dem Titel "Konstruktiv trennen statt kopflos feuern" über ihre praktischen Erfahrungen im Spannungsfeld Change Management, Führung, Trennungskultur, Newplacement, Karriereberatung und staatliche Förderung. Im Rahmen von Interim Einsätzen sind mitunter Maßnahmen der Mitarbeiterreduktion erforderlich, für die Frau Schauenburg Wege des professionellen Umgangs aufzeigte.

Andreas Eichenhofer, Inhaber der A.E.C. Consulting und Interim Manager, berichtete in einer Case Study über eine "ERP-Einführung im Mittelstand - von der Softwareauswahl bis zur Produktivsetzung". Die bei derart komplexen Projekten typischen Fallstricke können mittels engpassorientierten und straffen Projektmanagement erfolgreich umgangen werden.

Die Schlussdiskussion und Zusammenfassung leitete Theodor Garbe, Interim Manager und DDIM-Mitglied.

25.07.2011 - Regionalveranstaltung Bayern in München

"Mandate im Ausland" lautete das Schwerpunktthema der zweiten Regionalveranstaltung 2011 in München. Das Impulsreferat hielt Dr. Dietmar Kablitz, der seit elf Jahren das deutsche Büro von "Executive Interim Management" (EIM) leitet und seit einem Jahr die weltweite EIM-Gruppe (www.eim.com) lenkt. Die wesentlichen Auslandsmärkte für deutsche Interim Manager sieht EIM, neben Europa vor allem in Amerika (USA, Brasilien, Argentinien, Mexico, Chile) und Asien (China/Honkong, Indien, Australien). EIM schätzt dort vor allem den Bereich "Cleantech" als stark wachsend und den Bedarf an deutschen Fachleuten in "Automotive", "Anlagen- und Maschinenbau", "Elektrik und Elektronik" sowie "Konsumgütern" als stabil hoch ein. Jedoch: "Um ein Auslandsprojekt muss man sich gezielt bemühen." Auf diesen kurzen Nenner kann man den Vortrag und die Ergebnisse des Erfahrungsaustauschs der rund 40 Teilnehmer bringen: Die Akquise dafür sollte im eigenen Netzwerk beginnen, bevorzugt in deutschen Unternehmen mit größeren Auslandsaktivitäten. Auch die Mitgliedschaft in länderübergreifenden Handelskammern und Top-Level-Kontakte auf internationalen Messen sind vielversprechende Ansätze. Grundvoraussetzung ist verhandlungssicheres Englisch, nach Möglichkeit sollte man die Landessprache zumindest in Ansätzen beherrschen. Ein Verständnis der Landeskultur sowie die Bereitschaft, sich auf völlig andere Unternehmens- und Führungskulturen einzulassen, erleichtern Erfolge im Projekt.

07.04.2011 - Regionalveranstaltung Rhein-Main in Wiesbaden

Am 7. April fand die DDIM Regionalveranstaltung Rhein-Main auf der Domäne Mechtildshausen bei Wiesbaden mit dem Schwerpunktthema "Komplexitätsreduktion als Interim Management Aufgabe" statt. Die Organisatoren Prof. Dr. Joachim Hohmann und Dirk Tesche begrüßten wieder über 50 Teilnehmer. Anschließend stellte Michael Pochhammer, Vorstandsmitglied der DDIM und Managing Partner bei Signium International Interim Executives GmbH, die DDIM vor und berichtete über aktuelle Entwicklungen in der Dachgesellschaft und im Interim Management Markt. "Komplexität - Irrtümer, Ursachen, Wirkung und wie damit umgehen" lautete der Vortragstitel von Michael Hofmeister, "Steuermann für nachhaltigen Erfolg" aus Herzogenaurach. Dabei berichtete er über seine Erfahrungen als CFO und Interim Manager in der Textilindustrie. Er zeigte konkrete Lösungswege aus der Komplexitätsfalle auf und wies dabei auf häufig auftretende Widerstände innerhalb von Unternehmen hin. Zum Abschluss ging Herr Hofmeister auf die spezifische Rolle des Interim Managers als politisch unabhängiger "Change Agent" mit Methodenkompetenz bei der Komplexitätsreduktion ein. Dr. Gregor Reither von der European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg berichtete über die Vermittlung komplexer Sachverhalte in der Management-Praxis aus der Sicht des Naturwissenschaftlers und Forschers. Dabei zeigte er einige eindrucksvolle Beispiele aus der Enzymforschung und ging dabei konkret auf die verständliche Vermittlung der Ergebnisse ein. Das Abstraktionsvermögen der anwesenden Interim Manager zeigte sich dabei als so ausgeprägt, dass ihnen unschwer die Übertragung der von Dr. Reither vermittelten Erkenntnisse über den Komplexitäts-Zyklus auf ihre tägliche Arbeit gelang. Beim anschließenden Abendessen hatten die Teilnehmer Zeit zur Diskussion untereinander und mit den Referenten.

31.03.2011 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg

Am 31. März fand die 8. DDIM-Regionalveranstaltung Nord in der Handelskammer zu Hamburg statt. Die Organisatoren und DDIM-Mitglieder Theodor Garbe und Dr. Detlef Much begrüßten die zahlreichen Teilnehmer und stellten den DDIM e.V. sowie die pragmatischen Vorteile einer Mitgliedschaft vor. Danach ging Dr. Dietmar Kablitz, Management-Partner der EIM Executive Interim Management GmbH, DDIM Provider Mitglied, auf die Trends und Innovationen im Interim Management ein, woraufhin sich eine ausführliche Diskussion anschloss. Jens Christophers, Vorstandsvorsitzender des DDIM e.V., referierte eindrucksvoll über die aktuelle Marktsituation und verbesserte Auftragslage. Jens Alsleben, Managing Director, H.I.G. European Capital Partners GmbH, präsentierte "Managementanforderungen der Zukunft - Sichtweisen eines Privat Equity Unternehmens" und diskutierte sie mit den Teilnehmern. Er führte zudem aus, wie Interim Manager in diesem interessanten Tätigkeitsumfeld eingesetzt werden können. Der Abend klang dann beim Networking mit Vortragenden und Teilnehmern im Restaurant "Parlament" aus.

21.03.2011 - Regionalveranstaltung Bayern in München

Mit dem Themenkomplex "Interim Management Provider" beschäftigte sich die Regionalveranstaltung Bayern am 21. März in München. Auf Basis ihrer zehnjährigen Branchenerfahrung hielt Antje Lenk, geschäftsführende Gesellschafterin bei Bridge IMP, ihren Vortrag "Wie finde ich den für mein Angebot optimalen Provider?", der großen Anklang fand. "Klare Kommunikation", lautete darauf Lenks zentrale Antwort, die sich durch nahezu alle Teile des Vortrags und auch durch die anschließende Diskussion zog: Und zwar bereits beim ersten Gespräch zwischen Interim Manager und Provider sowohl über die Philosophie des Providers als auch über Angebote und Stärken des Interim Managers. "Klare Kommunikation" dann natürlich auch mit dem Kunden bei der Auftragsanbahnung, während des Projektes und auch bei Konflikten und Problemen. Bevor sich ein Großteil der über 50 Teilnehmer im Anschluss an das offizielle Programm zum Netzwerken in der Bar traf, wurden bei der Podiumsdiskussion noch viele weitere spannende Aspekte diskutiert.

04.11.2010 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg

In mittlerweile gewohnter Weise fanden sich gut 50 Teilnehmer in der Handelskammer Hamburg zu dem Schwerpunktthema: "Richtige Akquisition für den Interim Manager" ein.

Die Veranstaltung war mit Interim Managern, Vertretern von Providern und in unterschiedlichen Zusammenhängen am Thema Interim Management interessierten Teilnehmern gut besetzt. Insbesondere kamen diesmal 35 Nicht-Mitglieder.

In seiner Begrüßung stellte Theodor Garbe (Garbe & Partners und DDIM Mitglied) den neuen Mitorganisator, Dr.-Ing. Detlef Much (MANAGER ON DEMAND und DDIM Mitglied), vor und präsentierte die DDIM und die vielfältigen Vorteile einer Mitgliedschaft.

Unter der Überschrift "Risikomanagement: Vom Papiertiger zum betriebswirtschaftlichen Führungsinstrument" gab Hendrik F. Löffler (Funk-Gruppe, Assoziierter DDIM Partner) einen umfassenden Überblick über die Notwendigkeit und den Umfang eines betrieblichen Risikomanagements.

Wie gelangt der Interim Manager an Einsätze? Wie ist der Einstieg und dann der Ausstieg zu organisieren? Wo sind Fallstricke? Wie stelle ich den Erfolg für das Unternehmen, den Manager sowie den Partner (Unternehmensberatung oder Provider) sicher? Diesen und weiteren Fragen widmete sich Theodor Garbe in seinen Ausführungen unter dem Titel "Interim-Auftrag durch ein Beratungsunternehmen (Case-Study)". Die Aufgabe bestand darin, für einen marktführenden Restrukturierer in einem Unternehmen (Facility-Management, ca. 5.000 Mitarbeiter, Umsatz dreistelliger Mio.-Betrag), dessen Gesellschafter ein namhaftes Investmenthaus und der früherer Eigentümer mit neuen Kapitalgebern bestehend aus einem Bankenpool sowie einem Mezzanine-Finanzierer Aufgaben als Berater, Interim-CFO und kfm. Geschäftsführer der Gruppe für 7 Monate wahrzunehmen und die Situation zu drehen. Wie dies zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelang, wurde in der anschließenden Diskussionsrunde rege erörtert.

Dr. Ulrich Spandau (Managing Partner bei der Atreus Interim Management und DDIM Mitglied) nutzte das Thema "Erfolgsfaktoren für eine gute Zusammenarbeit mit einem führenden Provider", um mit den Teilnehmern in einen lebhaften Austausch zu gehen. Es wurden neben der Provider-Sicht auch Anregungen an den bzw. die Provider im Hinblick auf eine bessere Zusammenarbeit aus Sicht der Interim Manager diskutiert. Nach Einschätzung von Ulrich Spandau werden 60 zu 40 Prozent der Aufträge durch Manager direkt bzw. durch Provider akquiriert. Dabei sei erkennbar, dass kleinere Unternehmen (weniger als 1.000 Mitarbeiter) stärker direkt mit Interim Managern zusammenarbeiten und größere Unternehmen die Einsätze mehr über einen Provider steuern. Nach einem Einbruch in 2009 sei die Auftragslage parallel zur Konjunktur anziehend. Dabei sei allerdings aufgrund der Konkurrenzsituation ein Druck auf die Tagessätze vorhanden. Nach krisenbedingten Sanierungs- und Restrukturierungseinsätzen nehme nun die Wachstumsthematik (Projektmanagement) wieder zu.

Detlef Much konnte in seiner Schlussbetrachtung auf eine intensive und von den Teilnehmern durchweg positiv bewertete Veranstaltung zurückblicken. Eine abschließende Diskussion und Abfrage ergab, dass ca. 50 Prozent der Anwesenden mit ihrer Auftragslage zur Zeit zufrieden sind. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Akquise sei ein klares Profil sowie die permanente Marktbearbeitung und intelligente Zusammenarbeit mit passenden Providern. Unter dem Motto "Save the date" wurde auf die nächste Veranstaltung am 31. März 2011 hingewiesen. Die Vortragsunterlagen der letzten Veranstaltung stellt der DDIM Interessenten gern als PDF-Datei zur Verfügung.

21.10.2010 - Regionalveranstaltung Rhein-Main in Frankfurt

Über 40 Interim Manager und Provider versammelten sich am 21.10.2010 im Saalbau Gallus in Frankfurt um nach kurzer Begrüßung und Einleitung durch DDIM Mitglied Prof. Dr. Joachim Hohmann zwei sehr engagierte Vorträge von ausgewiesenen Spezialisten des Projekt- und Programm Managements zu hören. Zunächst ging Project Management Professional (PMP) Henning Zeumer von der EOB Unternehmensberatung aus Bad Kreuznach auf den "kleinen" Unterschied zwischen Projekt- und Programm-Management detailliert ein, wobei die meisten Interim Manager feststellen konnten, dass sie doch eher als Projektmanager eingesetzt werden. Herr Hubertus Neef von der taskforce Management on Demand AG, München/Salzburg erläuterte in seinem mit vielen praktischen Beispielen durchsetzten Vortrag die Funktionsweise eines Program Offices mit der Methode des "Earned Value Managements", welche umfassende Transparenz zu Kosten, Leistungen und Terminen von Projekten schaffen kann. Ca. 20 Teilnehmer diskutierten noch intensiv beim anschließenden Abendessen mit den Referenten.

14.07.2010 - Regionalveranstaltung Franken in Bamberg

An der 1. Regionalveranstaltung Franken in der IHK Bamberg nahmen bei extrem sommerlichen Temperaturen 18 Personen teil. Dr. Spandau von Atreus (DDIM Provider Mitglied) stellte in einer anregenden Präsentation die "Erfolgsfaktoren für eine gute Zusammenarbeit mit einem führenden Provider" dar. Herr Kuhlmann (DDIM Mitglied) schilderte dann wesentliche Punkte seiner Erfahrungen als Interim Manager. Bemerkenswert war seine Erkenntnis, dass sich eine einstellende "Gewöhnung" bei Mandaten zwar angenehm sein könne, da man kontinuierlich Honorar bezöge, es aber aus professioneller Sicht ein deutliches Signal zur Beendigung des Mandates sein sollte. Ausgeklungen ist der Abend mit Diskussionen und intensivem Networking im spanischen Biergarten.

05.07.2010 - Regionalveranstaltung Bayern in München

Einen seltenen Einblick in die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden bot die Regionalveranstaltung Bayern am 5. Juli in München. Auf der Basis des Vortrags von Ulrich Harm, Director Human Ressources bei BLANCO und ehemals Mitglied der Geschäftsleitung bei Brainforce, diskutierten über 40 Teilnehmer über Möglichkeiten, den Kunden Interim Management noch besser als modernes Personalwerkzeug nahebringen zu können.
Besonders intensiv beleuchtet wurden dabei seine Thesen über mögliche Nachteile eines Interim Manager-Einsatzes für Unternehmen:

  • Interim Manager fehlten anfangs Kenntnisse über die Kultur und die Prozesse des Unternehmens, die innerbetriebliche Akzeptanz und damit verbunden das interne Netzwerk.
  • Der finanzielle Aufwand für Unternehmen sei ziemlich hoch (zumal wenn Provider beteiligt sind).
  • Die Sichtweise auf das Projekt und die Erfolge seien häufig zu kurzfristig angelegt.
  • Der Umgang mit vertraulichen Informationen des Unternehmens werde manchmal als Problem gesehen.


Diese Punkte seien ernstzunehmende Gründe dafür, dass Unternehmen gegenüber dem Einsatz von Interim Managern Vorbehalte hätten. Die Diskussion zeigte dann, auf welche kritischen Fragen sich Interim Manager bei der Akquisition vorbereiten sollten.
Das Fazit der Veranstaltung war jedoch einhellig. Die Vorteile des Interim Managements überwiegen mögliche Nachteile bei weitem.

20.05.2010 - Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in Stuttgart

Bei den mehr als 50 Teilnehmern fanden die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema "Vermarktung von Interim Management als Management Dienstleistung" ein sehr reges Interesse. Dr. Ziener gab erfahrenen wie neuen Interim Managern einen Einblick in die Vermarktungsstrategien aus der Sicht eines Providers. Die seit 2009 veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben auch zu erhöhten Anforderungen an Provider und Manager geführt. Dr. Ziener sieht dabei die weitere Steigerung der professionellen Vorbereitung von Mandaten als Schlüsselelement für eine erfolgreiche Entwicklung an. Herr Roland Streibich beleuchtete dann das Thema aus der Sicht eines erfahrenen Interim Managers. Mit vielen Details aus der praktischen Arbeit traf er das Interesse der Teilnehmer. Unter Einbeziehung verschiedener Studien und eigener Erfahrungen veranschaulichte Herr Streibich die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Mit der Steigerung der Verantwortung des Managers wächst auch das Risiko für ihn und seinen Kunden. Herr Schlichting ging in seinem Vortrag darauf ein und zeigte praktische Möglichkeiten zur Risikominimierung und Absicherung für Manager und Unternehmen. In der anschließenden, sehr angeregten Podiumsdiskussion standen vor allem praktische Fragen der Akquisition und der Zusammenarbeit mit Providern im Vordergrund. Auch wurden Fragen des Wettbewerbs unter Managern und mit den Providern offen diskutiert.

29.04.2010 - Regionalveranstaltung Rhein-Ruhr in Düsseldorf

Das Thema "Das atmende Unternehmen - Flexibilisierung von Ressourcen im Unternehmen" fand bei rund 40 Interessenten Anklang. Nach Begrüßung durch den Regionalverantwortlichen Mike Jürgens (DDIM Mitglied) und einem kurzen Beitrag des DDIM-Vorsitzenden Jens Christophers führte der erste Referent des Abends, Dr. Harald Wachenfeld von IMS (DDIM Provider Mitglied), in das Thema ein. Bedingt durch den hohen Flexibilisierungsdruck von außen, so Wachenfeld, werden Unternehmen zukünftig mehr denn je gezwungen sein, sich - analog zu den Adaptionsfähigkeiten eines Organismus - den schnell wechselnden Marktbedingungen anzupassen. Dr. Wachenfeld ging in seinem Beitrag insbesondere auf Instrumente zur Flexibilisierung von Personalressourcen ein. Der zweite Referent des Abends, Dr. Thomas Meichsner, stellte sein Konzept des "Migration Manufacturing" vor. Am Beispiel der Automobilproduktion veranschaulichte Meichsner die exponentielle Entwicklung der Modellvielfalt (Cabrio, Limousine, Kombi, SUV …) mit all ihren Herausforderungen für den Aufbau und Ablauf der Produktion sowie den enormen Druck seitens der asiatischen Anbieter auf die hiesige Automobil(Zuliefer)Industrie. Wie bereits Dr. Wachenfeld machte er auf die Notwendigkeit aufmerksam, sich auf den stetigen Wandel einzustellen und Geschäftsmodelle nebst Betriebsstätten entsprechend auszurichten. Der informative Abend wurde bei einem gemeinsamen Imbiss und zwanglosen Gesprächen abgerundet.

27.04.2010 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg

Eine mit kompetenten Vertretern aus der Interim Management Branche besetzte Podiumsrunde diskutierte in der Handelskammer zu Hamburg mit mehr als 40 Teilnehmern die Vor- und Nachteile der drei hauptsächlichen Vermarktungskanäle von Interim Managern: Provider, Sozietät und Eigenvermarktung. Wie Theodor Garbe, DDIM-Mitglied und Moderator der Podiumsdiskussion resümierte, hängt die Wahl der richtigen Vermarktungsstrategie neben dem individuellen Profil des Interim Managers auch von der Größe und Qualität des eigenen Netzwerkes sowie von seiner Berufserfahrung im Interim Management ab. Ein klares Konzept, idealerweise erstellt mit professioneller Unterstützung, ist für den mittel- und langfristigen Akquisitionserfolg unabdingbar. Auch kann die Mitgliedschaft in einem professionellen und anerkannten Verband ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. Dies veranschaulichte Martin-Albert Winter (DDIM-Mitglied) mit der Darstellung der Vorteile einer Mitgliedschaft in der DDIM e.V. Dass betriebliches Risikomanagement und betriebliche Versorgungssysteme zwei wesentliche Ansatzpunkte für Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen im Klientenunternehmen sind, erläuterte zum Abschluss Achim Schlichting (Funk Gruppe) aus Sicht eines Versicherungsmaklers. Die Vortragsunterlagen der Veranstaltung stellt der DDIM Interessenten gern als PDF-Datei zur Verfügung. Mit Blick auf das überaus positive Feedback planen Theodor Garbe und Martin-Albert Winter bereits das nächste Treffen für den 4. November 2010 in Hamburg.

25.03.2010 - Regionalveranstaltung Westfalen in Münster

Das hoch aktuelle Thema "Scheinselbstständigkeit" unser Veranstaltung auf Schloss Wilkinghege in Münster wurde unter dem zusammenfassenden Titel "Rechtliche Aspekte beim Einsatz flexibler Management-Ressourcen" erörtert. Den ersten Teil "Vertragsbeziehungen im Interim Management - Umschiffung von Klippen bei der Vertragsgestaltung" präsentierte Herr Pascal R. Kremp, LL.M., Fachanwalt für Arbeitsrecht, von der Kanzlei DLA Piper UK LLP den rund 30 Teilnehmern. Ein zentrales Fazit lautete, dass die richtige Vertragsgestaltung von der Art des Mandates abhängig ist und alleine nicht ausreicht, eine Scheinselbstständigkeit zu vermeiden. Genauso wichtig - wenn nicht sogar wichtiger - ist die Art, wie sich das Mandat gestaltet und in der Praxis ausgeübt wird. 

Da diese Thematik sehr komplex ist und für die Arbeit als Interim Manager einen hohen Stellenwert hat, wäre es wünschenswert wenn in einem DDIM Tagesworkshop unter Anleitung eines erfahrenen Juristen, der sich auf dieses Thema spezialisiert hat, eine Checkliste und/oder Anleitung für die Gestaltung eines Mandates in intensiver Diskussion erarbeitet wird.

Im zweiten Teil wurde dann die Absicherung verbleibender Risiken unter dem Thema "Kombinierte D&O und Vermögensschaden-Haftpflicht als Absicherung für Interim Manager mit Schutzwirkung zu Gunsten der Klienten" von Frau Dr. Anja Funk-Münchmeyer, leitende Juristin der Funk-Gruppe, beleuchtet. Sie stellte die Schwerpunkte der Haftpflicht- und D&O-Risiken vor und erläuterte die Vermögensschaden-Haftpflicht Allgemein und die D&O Versicherung im Allgemeinen.

22.02.2010 - Regionalveranstaltung Bayern in München

Eine auch im übertragenen Sinne fesselnde Präsentation erlebten die Teilnehmer der Regionalveranstaltung Bayern unter dem Titel "Kurz im Job - lang in Haft?". Zu dem gleichlautenden Vortrag von Dr. Mansur Pour Rafsendjani von der internationalen Wirtschaftskanzlei "Noerr LLP" waren über 50 interessierte Mitglieder und weitere Teilnehmer am 22. Februar ins Novotel München Messe gekommen. In der Rechtsprechung sei "Interim Management" derzeit ein kaum behandeltes Thema und noch nicht einmal die rechtliche Einordnung von Interim Managern eindeutig geklärt, machte Pour Rafsendjani zu Beginn seines etwa einstündigen Referates deutlich. So verschieden die Aufgaben, so verschieden auch die Konstellationen: Vom Dienstleistungs- und Werkunternehmer über Organ einer Gesellschaft oder Gesellschafter bis hin zum Arbeitnehmer sei alles möglich. Umso genauer sollte der Interim Manager vor der Vertragsunterzeichnung seine jeweiligen Rechte und Pflichten klären, um einer möglichen späteren Inanspruchnahme vorzubeugen. Möglichkeiten dazu wurden auch in der anschließenden Diskussion fachkundig beleuchtet. Als Unterstützung in Sachen Arbeitsrecht hatte Pour Rafsendjani seinen Kanzlei-Kollegen Dr. Hans-Christoph Schimmelpfennig zur Seite. Das anschließende intensive Netzwerken bis weit nach 22 Uhr verlief dank einer individuellen Liste mit Gesprächsanfragen sehr erfolgreich.

22.01.2010 - Regionalveranstaltung Berlin-Brandenburg in Berlin

Rund 30 Interim Manager haben sich bei der Regionalveranstaltung der DDIM am 22. Januar 2010 in Berlin getroffen. Nachdem Uwe Brüggemann, DDIM Mitglied und Koordinator der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg, die Aktivitäten der DDIM und die aktuellen Trends des Interim Managements vorgestellt hat, erläuterte Dr. Ulrich Spandau, Managing Partner von Atreus (DDIM Provider Mitglied), die Erfolgsfaktoren einer guten Zusammenarbeit zwischen Interim Managern und Providern. Entscheidend sei es, den Kontakt so zu gestalten, dass der Provider stets weiß, welche Referenzen und Erfahrungen vorhanden sind. Dazu gehöre auch eine regelmäßige Pflege des Online-Profils.

Das bei DDIM-Regionalveranstaltungen schon traditionelle Einsatzbeispiel eines Interim Managers kam diesmal vom DDIM Mitglied Alexander Eichner, der seine Arbeit als Transition-Manager im Aufsichtsrat einer Privatbank vorstellte. Dabei zeigte er, wie die Gratwanderung zwischen Neuem und Bewährtem erfolgreich sein kann.

Nach einem Impulsvortrag von Klaus Abraham, DDIM Mitglied und Koordinator der DDIM-Regionalgruppe Berlin-Brandenburg, wurde die Situation im regionalen Interim Management diskutiert. Obwohl Berlin über ein mit Gesamtdeutschland verglichen deutlich niedrigeres Bruttoinlandsprodukt verfügt, sind einige der größten deutschen Arbeitgeber hier angesiedelt. Die Diskussion ergab, dass der Markt für Interim-Management, hier noch deutlich entwicklungsfähig sei. Da sei Lobby- und Aufklärungsarbeit seitens der DDIM in Richtung regionaler Wirtschaft und IHK unabdingbar.

21.01.2010 - Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in Stuttgart

Die erste DDIM Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in diesem Jahr hat eine ausgesprochen positive Resonanz gefunden. Als Hauptreferent sprach Dr. Andreas Suter, Buchautor und geschäftsführender Partner der GroNova AG, Schweiz. Sein Thema "Komplexität in Unternehmen" traf die aktuelle Situation in vielen Unternehmen. So war es auch nicht überraschend, dass anschließend wichtige Themen des Interim Managements angeregt diskutiert wurden. Die Schwerpunkte dabei waren:

-Zusammenhang von Geschäftsentwicklung und Komplexität in Unternehmen
-Organisationsentwicklung in mittelständischen Unternehmen
- Führung als Familienbetrieb trotz gewachsener Größe
- "Ausdünnen" auf allen Ebenen anstatt Reduktion von Komplexität als typische Reaktionen bei Umsatzeinbrüchen
- Einflussmöglichkeiten der Interim Manager
- Flexibilität vs. Prozessorganisation

29.10.2009 - Regionalveranstaltung Rhein-Ruhr in Essen

Amtsrichter Marc Deutschbein erläuterte auf der Regionalveranstaltung in Essen, warum sich Schuldner bei einer drohenden Insolvenz so früh wie möglich mit dem zuständigen Amtsgericht in Verbindung setzten sollten. "Leider ist das I-Wort", so Deutschbein, "in Deutschland noch immer negativ behaftet." Dabei bietet die Insolvenzordnung Schuldnern die Möglichkeit, statt einer Abwicklung die planmäßige Sanierung und damit die Unternehmensfortführung zu verfolgen.

Bestätigt wurde diese Aussage durch Rechtsanwalt Dr. Oliver Damerius von Bernsau, Brockdorff, Lautenbach & Partner. "Leider kommen viele erst, wenn es bereits zu spät ist." Anhand eines Praxisbeispiels erläuterte er den rund 70 Zuhörern, wie ein Unternehmen mittels eines Insolvenzplans mit Eigenverwaltung gerettet werden konnte. "Zusammen mit den Gläubigern und unter Zuhilfenahme von sanierungserfahrenen Interim Managern und Kommunikationsexperten, besteht eine große Chance das Unternehmen zu retten", so Damerius. Allerdings würden nur etwa drei Prozent der Insolvenzen in ein solches Planverfahren geführt, was impliziert, dass die restlichen 97 Prozent und damit in 2009 rund 500.000 Arbeitsplätze vom Markt verschwinden.

Umso erfreulicher ist vor diesem Hintergrund die Erfolgsgeschichte von Interim Manager Thomas Wenzel. Er konnte in seinem letzten Mandat ein Unternehmen sanieren und an einen strategischen Investor verkaufen. Hierdurch konnten mehr als 80 Prozent der vormals 250 Arbeitsplätze erhalten werden.

15.10.2009 - Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in Stuttgart

Die 3. DDIM Regionalveranstaltung 2009 im SI-Centrum in Stuttgart hat mit 36 Teilnehmern wiederum ein hohes Interesse gefunden. Als Hauptreferent sprach Dr. Christian Zielke - Professor für Kommunikation in der Wirtschaft, Personalmanagement und Personalentwicklung an der Hochschule Gießen-Friedberg - zum Thema Softskills im Interim Management. Sein ausgesprochen anschaulicher und praxisnaher Vortrag "Umgang mit schwierigen Entscheidungsträgern bei Interim Mandaten" ging u.a. auf folgende Punkte ein:

- Individuelle Typologie der Charaktere
- Ihr Einfluss auf Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Führung und Zusammenarbeit
- Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten
- Worauf in erfolgskritischen Phasen geachtet werden sollte
- Softskills prägen Hardskills

28.09.2009 - Regionalveranstaltung Bayern in München

Mehr als 50 Interim Manager und Provider-Vertreter diskutierten rund eineinhalb Stunden über erfolgreiche Akquisitionsstrategien für Interim Manager. "Das Kernelement einer erfolgreichen Akquise ist ein professionelles Profil", so lautete eines der zentralen Ergebnisse. Neben dem üblichen CV gehöre dazu auch ein "Kurzüberblick" über die konkreten Erfolge des Interim Managers. Nach Möglichkeit solle das Profil zudem an die jeweilige Bedarfslage des potentiellen Kunden angepasst werden. Auch das gemeinsame Auftreten von Interim Managern als Team mit unterschiedlichen Kompetenzen, als Partner einer Sozietät, sowie das Nutzen von Synergien zwischen Beratungs- und Interim-Management-Aufträgen wurden als erfolgversprechendes Vorgehen genannt.

17.09.2009 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg

Als Vorstandsmitglied des DDIM e.V. stellte Michael Pochhammer vor fast 40 Teilnehmern den Verband und seine Arbeit vor und gewährte anschließend einen Einblick in die neue Marktstudie 2009 über den Interim Management Markt in Deutschland. Im Anschluss informierte Manfred Bock, Geschäftsführer der AsseCon Assekuranzmakler GmbH München, über die vielfältigen Manager-Risiken und zeigte sinnvolle versicherungstechnische Lösungen auf.

18.06.2009 - Regionalveranstaltung Westfalen in Münster


Die DDIM Regionalveranstaltung Westfalen war mit über 50 Teilnehmern ein voller Erfolg.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management durch Herrn Albacht, führte Herr Kattenstroth in das Thema "Restrukturierung und Umsetzung in mittelständischen Unternehmen" ein.

Der Geschäftsführende Gesellschafter der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber und Partner, Dr. Emmrich, referierte anschließend zum Thema "Restrukturierung in der Rezession". Der Schwerpunkt seiner Ausführungen lag auf Liquiditätsrisiken und die hierfür wichtigen Erfolgsstrategien.

Anschließend zeigte Herr Sexauer, Managing Partner der Prolimity GmbH, welche Chancen und Möglichkeiten die Finanzierung von Unternehmen durch Private Equity Gesellschaften bietet und wie dabei der Einsatz von Interim Managern hilfreich sein kann.

Zum Schluss referierte Frau Rechtsanwältin Neuroth von der Rechtsanwaltsgesellschaft Alpmann Fröhlich zum Thema "Arbeitsrechtliche Klippen umschiffen" über die rechtlichen Aspekte und Risiken bei Umstrukturierungen in mittelständischen Unternehmen und zeigte Wege auf, wie die Risiken für die Geschäftsführung vermindert werden können.

Die Abendveranstaltung klang bei einem Spargelessen mit anregenden Gesprächen im Gewölbe des Schlosses Wilkinghege gegen 23.00 Uhr aus. Die Teilnehmer ermutigten die Veranstalter eine weitere Veranstaltung durchzuführen.

Übrigens: Alle Teilnehmer der Veranstaltung haben die Möglichkeit die Vorträge in einem geschlossenen Bereich auf der DDIM-Internetseite abzurufen.

26.05.2009 - Regionalveranstaltung Südwest in Saarbrücken


Gelungener Auftakt in Saarland-Pfalz

Die erste DDIM Regionalveranstaltung Saarland-Pfalz, die gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wirtschaft (AKW) im Saarland und der Consor4 AG im Science Park 2 in Saarbrücken durchgeführt wurde, war mit über 50 Teilnehmern ein voller Erfolg.

Nach der Begrüßung durch Herrn Georgi als Präsident des AKW und dem Sprecher des Vorstandes der Consor4 AG Herrn Dr. Bellmann, referierte DDIM Vorstandsmitglied Michael Pochhammer über die Strategie des DDIM und präsentierte die Vorteile des Einsatzes von Interim Managern in mittelständischen Unternehmen.

Der Vorstand der Saarländischen Investitions- und Kreditbank Armin Reinke stellte Finanzierungsalternativen für mittelständische Unternehmen anhand des Einsatzes von mezzaninem Kapital dar.

Anschließend zeigte Herr Sexauer von der Prolimity GmbH auf, welche Chancen und Möglichkeiten die Finanzierung von Unternehmen durch Private Equity Gesellschaften bietet und wie dabei in der Einsatz von Interim Managern hilfreich sein kann kann.

Zum Schluss referierten Rechtsanwälte der Teras GmbH über die rechtlichen Aspekte und Risken bei der Gestaltung von Vertragswerken in mittelständischen Unternehmen und zeigten Wege auf, wie die Risiken für die Geschäftsführung vermindert werden können.

Nach einer angeregten Diskussion mit den Referenten klang die Abendveranstaltung bei einem Imbiss und Networking gegen 21.00 Uhr aus. Die Teilnehmer ermutigten die Veranstalter eine weitere Veranstaltung durchzuführen.

04.05.2009 - Regionalveranstaltung Bayern in München


Krise auch im Interim Management?

Einen neuen Teilnehmer-Rekord verzeichnete die siebte Regionalversammlung in München am vergangenen Montag dank der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema "Die Krise und ihre Auswirkungen auf das Interim Management".

Fast zwei Stunden lang diskutierten Dr. Dietmar Kablitz, Lennart Koch, Rainer Nagel und Friedrich Vogel mit über 30 Interim Managern und Vertretern verschiedener Provider die aktuelle Lage.

Fachübergreifend kamen die Diskutanten überein, dass Interim Management sich momentan nicht in einer Krise befindet. Eventuell "noch nicht" - denn zu Vorhersagen über den Verlauf des restlichen Jahres wollte sich keiner hinreißen lassen. Zwar würden derzeit allgemein Projekte unterhalb der dritten Ebene abnehmen, dafür aber Restrukturierungsaufgaben insgesamt stärker nachgefragt. Es komme also eher zu einer Verschiebung innerhalb des Marktes.

Auch entstünden neue Märkte und Chancen in Branchen und Bereichen, die bisher Interim Management nicht genutzt hätten. Hier seien nun die Flexibilität und Kreativität der Interim Manager gefragt - langfristig setze sich dabei die Qualität der in der DDIM Organisierten durch.

Eindringlich und einmütig war der Appell, nicht der Versuchung zu erliegen, in einer Art Panikreaktion die Tagessätze herunter zu setzen.

Umrahmt wurde die Podiumsdiskussion vom Vortrag von Michael Pochhammer, der Ziele und aktuelle Anliegen der DDIM geschildert hatte, sowie dem üblichen Ausklang und Networking bei Essen und Trinken in gemütlicher Atmosphäre.

23.04.2009 - Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in Stuttgart


Die zweite Regionalveranstaltung in Baden-Württemberg stand ganz unter dem aktuellen Thema "Restrukturierung mit Interim Managern". Über 40 Teilnehmer versammelten sich im Millenium Hotel Stuttgart. Der signifikante Anteil an externen Teilnehmern, dokumentiert das große Interesse an dem gewählten Thema über die DDIM hinaus.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der DDIM referierte DDIM Mitglied und Veranstaltungsorganisator Roland Streibich unter dem Titel "Restrukturierung einer Baugenossenschaft und strategische Neuausrichtung in Richtung kundenorientierter Immobiliendienstleister". Er gab dabei Einblicke in ein erfolgreich durchgeführtes Restrukturierungsmandat und beleuchtete anschließend die aktuellen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Immobilienmarkt in Deutschland. Neben fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, sanierungsrelevantem Methodenwissen und Umsetzungsstärke, benötigen Restrukturierungsmanager oft auch einiges Fingerspitzengefühl um die Stakeholderkrise im Unternehmen zu entschärfen, die als vorgelagerte Krisenursache in der Belegschaft Blockaden und Polarisierungen auslösen kann, und so die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter hemmt.

Nach einer Pause berichtete DDIM Mitglied Karl Kornwolf von Becker, Kornwolf & Partner über seine umfangreichen Erfahrungen aus einem komplexen Mandat als interimistischer Geschäftsführer bei der TeleColumbus Gruppe sowie der BenQ Corporation als weltweiter Vertriebsleiter und Program Manager. Die vielen Hintergrundinformationen über das Stakeholder Management von Private Equity, Banken, Beratern und der internen Geschäftsführung unter der Regie des Interim Managers bildeten die Grundlage für eine rege Diskussion.

Nach den beiden Vorträgen wurden die Diskussionen anschließend von mehr als der Hälfte der Teilnehmer in gemütlicher Runde fortgesetzt.

25.03.2009 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg


Bei der 4. Regionalveranstaltung Norddeutschland freute sich der Organisator und DDIM-Mitglied Martin-Albert Winter über das weiter gestiegene Teilnehmer - Interesse und eröffnete vor fast 40 Besuchern mit einer Vorstellung der DDIM die Versammlung. Im Anschluss gewährte Theodor Garbe einen offenen und authentischen Einblick ("Der Weg zum Interim Manager") über seine Erfahrungen als selbständiger Interim Manager mit vielen Tipps und einem positivem Resümée.

Das Thema "(Schein-) Selbständigkeit des Interim Managers" griff dann Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Huth (Ebner Stolz Mönning Bachem, Hamburg) auf und erläuterte Risiken für Auftraggeber, Interim Manager und Provider sowie Vermeidungsstrategien. Die Rostocker Interim Managerin Doreen Jacobsen, DDIM Mitglied) präsentierte zum Abschluss die vielfältigen Chancen und Einstiegsmöglichkeiten für das Interim Management in Mecklenburg-Vorpommern und lud alle Interessenten zur diesjährigen "Hanse Sail" (06.-09. August, Rostock) an die Ostsee ein.

Mit Blick auf das ausgesprochen positive Feedback seitens der Teilnehmer plant Herr Martin-Albert Winter das nächste Treffen für das Interim Management in Norddeutschland am 17. September 2009 in Hamburg.

12.03.2009 - Regionalveranstaltung Rhein/Ruhr in Düsseldorf


Die Regionalveranstaltung Rhein-Ruhr am 12. März im Industrie-Club Düsseldorf wurde durch den Organisator DDIM-Mitglied Mike Jürgens eröffnet. Nach Begrüßung der rund 40 Gäste erläuterte Michael Pochhammer (DDIM Vorstand) die Entwicklung der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management. Anschließend referierte Prof. Dr. Holger Linderhaus über die "Zoologie der Organhaftung" zu den Risiken von GmbH-Geschäftsführern. Da sich nicht alle Risiken vermeiden lassen, zeigte der Geschäftsführer der AsseCon Assekuranz, Manfred Bock, Möglichkeiten der Vorsorge auf. Eine Grundabsicherung durch eine Vermögensschadens-Haftpflicht-Versicherung sollte nach seiner Empfehlung jeder Interim Manager haben.

05.03.2009 - Regionalveranstaltung Rhein/Main in Offenbach


An der Regionalveranstaltung zum Thema "Internationales Interim Management" am 5. März haben abermals mehr als 50 DDIM Mitglieder, Provider, Interim Manager und weitere Gäste teilgenommen.

Herr Dr. Harald Wachenfeld von IMS berichtete über die Besonderheiten des Interim Managements im Ausland, über die möglichen vertraglichen Gegebenheiten und die Fallstricke bei Honorar-Abrechnungen. Er bezeichnete Auslandseinsätze als "Königsdisziplin" des Interim Managements und hält daher nur langjährig erfahrene Interim Manager für internationale Mandate geeignet.

Das DDIM Mitglied Dirk Tesche berichtete im Anschluss von seinen Erfahrungen in Frankreich. Sein Vortrag war mit einer Reihe von konkreten Beispielen sowie individuellen Eindrücken und Hinweisen garniert, die sowohl zum Lachen als auch zu längeren Diskussionen anregten.

Die nächste Regionalveranstaltung Rhein/Main findet am 25.06.09 in Frankfurt voraussichtlich zum Thema "Projekt- und Programm-Management" statt.

29.01.2009 - Regionalveranstaltung Baden-Württemberg in Karlsruhe


Am 29. Januar fand die erste DDIM-Regionalveranstaltung Südwest mit dem Schwerpunktthema Restrukturierung und Sanierung in Karlsruhe statt. Die von Dr. Martin Schütz und Roland Streibich organisierte Veranstaltung war mit 41 Teilnehmern sehr gut besucht und fand ein überaus positives Echo.

Die Keynote hielt Dr. Ralf Moldenhauer, langjähriger Partner im Competence Center Restructuring & Corporate Finance von Roland Berger. Er referierte über Krisenbewältigung in Zeiten der Finanzkrise. Im Anschluss an den interessanten Vortrag gab es noch spannende Diskussionen und einen intensiven Erfahrungsaustausch.

19.01.2009 - Regionalveranstaltung Bayern in München


Gastreferentin an diesem Abend war Frau Professor Claudia Eckstaller von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München. Unter dem Titel "Zukunft der Arbeit - Thesen über Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitswelt" konnte sie den 30 Teilnehmern interessante Einblicke in globale Trends geben und deren Einfluss auf die deutsche Arbeitswelt aufzeigen.

Abschließend ging der Vortrag auf die Konsequenzen für das Interim Management ein. Die daraus resultierende rege Diskussion wurde bei einem anschließenden Abendessen fortgesetzt.

Bereits seit drei Jahren werden die Regionaltreffen in München mit dem Ziel organisiert, sich mit Experten über Branchenentwicklungen auszutauschen und das eigene Netzwerk zu Interim Managern, Providern und Unternehmern auszuweiten.

Freuen Sie sich mit uns auf weitere DDIM Regionalveranstaltungen in München.

11.12.2008 - Regionalveranstaltung Nord in Hamburg


Thema: Turnaround-Management in US-Tochtergesellschaften

Teilnehmer: ca. 20 Mitglieder, Interim Manager, Provider, Interessierte

Organisation und Moderation: Bernd Schlosshauer, Martin-Albert Winter

Dr. Bernd Thurat präsentierte aus seiner langjährigen Erfahrung das "Turnaround-Management in der europäischen Tochtergesellschaft eines börsennotierten US-Konzerns".

Christian Lindner stellte dann die Frage "Sind Interim Provider ihr Geld wert?" und erläuterte aus Sicht der Treuenfels GmbH den "Wert" eines Providers für Kunden und Interim Manager.

27.11.2008 - Regionalveranstaltung Berlin-Brandenburg in Berlin


Thema: Einstieg in das Interim Management

Teilnehmer: ca. 30 Mitglieder, Interim Manager, Provider, Interessierte

Organisation und Moderation: Uwe Brüggemann, Michael Ruffert

Uwe Brüggemann stellte die DDIM und ihre gute Entwicklung der letzten Jahre vor.

Jens Christophers (Vorstandvorsitzender DDIM), zeigte den Status des Interim Management Marktes und berichtete praxisnah aus einem aktuellen Restrukturierungs-Projekt.

20.11.2008 - Regionalveranstaltung Rhein-Ruhr in Düsseldorf


Thema: Interim Management im Gesundheitswesen (anlässlich der MEDICA, weltgrößte Fachmesse für Medizin)

Teilnehmer: ca. 30 Mitglieder, Interim Manager, Provider, Interessierte

Organisation und Moderation: Mike Jürgens und Rudolf Schulze Vohren

Volker Rojahn, Geschäftsführer der In-Life Management AG mit Sitz in Basel, erläuterte die Qualifikationsanforderungen an Interim Führungskräfte in der Gesundheitswirtschaft.

Im Anschluss referierte Interim Manager Götz Bayer über Lösungsansätze durch Interim Management für die steigenden Herausforderungen in dieser Branche.

06.11.2008 - Regionalveranstaltung Rhein/Main in Frankfurt


Thema: Haftung und Risiken im Interim Management

Teilnehmer: ca. 50 Mitglieder, Interim Manager, Provider, Interessierte

Organisation und Moderation: Joachim W. Hohmann und Dirk Tesche

Der Insolvenzverwalter und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Heß aus Mainz ging auf die spezifischen Risiken im Vorfeld von Insolvenzen und die Rechtsfolgen gemäß neuester Rechtsprechung ein.

Anschließend sprach Herr Manfred Bock über die versicherungsförmige Abdeckung von Interim Management Risiken.