DDIM Provider Mitglieder zur aktuellen Marktsituation
Die Provider Mitglieder der DDIM geben auch in diesem Newsletter ihre Einschätzung der gegenwärtigen Auftragslage und der Marktentwicklung ab.
Constance Bräuning-Ast, REM PLUS GmbH - Management-Support:
Die Auftragslage ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend im 4. Quartal fortsetzen wird.
Harald Heil, Greenwell Gleeson - Interim Management:
Einer gestiegenen Dienstleistungsnachfrage steht ein deutliches Überangebot an Interim und Projekt Managern gegenüber. Auf Kundenseite führt das zu Mehrfachanfragen (auf der Suche nach günstigem Preis) sowie erheblichem Wettbewerbsdruck, was deutlich die Preise und Margen drückt. Darüber hinaus erscheinen die Ernsthaftigkeit der Anfragen und das Tempo der Entscheidungsfindung in den Unternehmen noch immer suboptimal. Mit einer Trendumkehr oder Marktveränderung in den kommenden drei Monaten rechnen wir nicht.
Dr. Dietmar Kablitz, EIM Executive Interim Management GmbH:
Wir verzeichnen eine erheblich gestiegene Nachfrage, auch und gerade in den Bereichen Geschäftsausbau/-aufbau und Eröffnung neuer Geschäfte in Auslandsmärkten. Nachgefragt werden vor allem General Manager, CFO, IT und Production Manager. Wir können momentan in Deutschland keine Faktoren erkennen, die gegen einen weiteren Anfragezuwachs sprächen.
Dr. Harald Linné, Atreus Interim Management GmbH:
Insbesondere die Entscheidungsfreudigkeit der Unternehmen hat sich deutlich verbessert, was sich in der gestiegenen Zahl der Mandate zeigt. Gesucht werden wieder eher auf Wachstum orientierte Kompetenzen, insbesondere in den Bereichen CFO, IT, Werksleitung, Programm Management. Der Ausblick auf das vierte Quartal ist daher insgesamt gut.
Michael Pochhammer, Signium International Interim Executives GmbH:
Die Anfragenquote und -qualität hat signifikant zugenommen. Die Bereitschaft, Entscheidungen zu fällen, ist ebenfalls angestiegen, obwohl die Lead-to-deal-Ratio noch lange nicht wieder auf dem Niveau der Vorjahre liegt. Es werden wieder deutlich mehr aufbauende und entwickelnde Kompetenzen gefragt als reine Sanierungserfahrungen. Die internationalen Einsätze steigen an und insbesondere der erste Managementlevel wird stärker nachgefragt. Leider wird diese Entwicklung die Lücke aus dem ersten Halbjahr nicht mehr schließen können. Es sind sehr viele Interim Manager "off job". Meine Prognose für das 4. Quartal ist dennoch positiv.
Dr. Andreas Suter, GroNova AG:
Im Markt Schweiz beobachten wir seit dem 2. Quartal eine zunehmende Belebung der Nachfrage nach Interim Managern aller Disziplinen. Generell gilt: "Spezialist" schlägt "Generalist". Die kundenseitigen Entscheidungsprozesse dauern immer noch sehr lange. Ebenso besteht das erhöhte Risiko, dass das Mandat trotz externer Anfrage intern oder durch einen "günstigen" Fachspezialisten besetzt wird. Die von der Krise besonders betroffenen Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau sind trotz allgemeiner Erholung immer noch zurückhaltend. Wir gehen davon aus, dass die Anfragen im 4. Quartal erfahrungsgemäß gegenüber dem 3. Quartal nicht steigen werden.
Dr. Harald Wachenfeld, IMS - Interim Management Solutions:
Die Nachfrage hat quantitativ und qualitativ deutlich zugenommen und die Entscheidungsfreudigkeit der Unternehmen hat sich verbessert: Aus Projektanfragen werden wieder deutlich mehr Mandate. Gefragt sind inhaltliche Kompetenzen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Business Development, internationale Expansion und Prozessoptimierung. Insbesondere Mandate auf dem ersten Managementlevel müssen beim Kunden besetzt werden und auch die Projektlaufzeiten scheinen sich wieder zu verlängern. Der Ausblick auf Q4 2010 ist grundsätzlich positiv. Interim Management und Projekt Management auf Zeit gewinnen weiter an Bedeutung.
Das Programm zum 6. IIMM am 5. und 6.11.2010 in Wiesbaden
Sind Sie offen für Neues? Der Countdown läuft: Am 5. und 6. November findet das 6. International Interim Management Meeting (IIMM) in Wiesbaden statt.
Noch wenige Wochen, dann startet im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung der DDIM das Jahrestreffen der Branche. Unter dem Motto "Offen für Neues? Interim Manager als Prozess-Treiber und Innovations-Promotoren" lädt die DDIM zum 6. International Interim Management Meeting (IIMM).
Innovationen sind "most wanted", versprechen sie doch jenen Vorsprung, der die Branchenbesten vom Rest unterscheidet. Doch wie entstehen Innovationen? Wie werden Ideen initiiert, weitergedacht und umgesetzt? Ganz gleich, ob bahnbrechende Neuerung oder inkrementelle Verbesserung von Produkten oder Prozessen: Überall dort, wo Interim Manager eingesetzt werden, bringen sie wichtige Impulse und Kompetenzen für das Entstehen von Neuem mit, denn
- sie unterstützen die Überwindung von gewohnten Routinen und blinden Flecken;
- sie bringen externes Know-how ein und verfügen über Netzwerk-Kontakte für Kooperationen auch über Branchengrenzen hinweg;
- sie erhöhen relevant die Prozess-Geschwindigkeit, um Innovationsziele zeitnah zu erreichen und steuern im Bedarfsfall den gesamten Innovationsprozess;
- sie bieten die Sicherheit, nur ausgewählte, qualifizierte und vertraglich gebundene Fachleute an die internen Wissensbestände des Unternehmens zu lassen;
- sie sorgen für die schnelle Umsetzung der Ideen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Auf dem IIMM erwarten Sie unter anderem folgende Programmpunkte:
Als Höhepunkt der abendlichen Auftaktveranstaltung, unserem traditionellen Networking-Event, wird ein Herausgeber der FAZ, Werner D'Inka Einblicke in zukünftige Entwicklungen im Management geben.
Die Diskussion am Konferenztag wird nach einem einführenden Vortrag des Vorstands zum Hauptthema durch Sichtweisen eines international agierenden Private Equity Unternehmens angeregt.
Im Anschluss folgen drei Workshops zum Leitthema.
I. Interim Management als Innovationstreiber der Wirtschaft. Hier soll die übergreifende makroökonomische Bedeutung des Interim Managements herausgearbeitet werden.
II. Interim Manager als Innovationspromotoren im Unternehmen. Hier geht es um das Kerngeschäft. Beleuchtet werden die konkreten Innovationsbeiträge und Mehrwerte, die Interim Manager in ihren Einsatzfeldern leisten.
III. Innovationen im Interim Management fragt schließlich nach Neuerungen und Herausforderungen für Interim Manager und Provider, um den steigenden Erwartungen ihrer zunehmend international handelnden Mandanten bestmöglich gerecht zu werden.
Nach der Präsentation und Diskussion der Arbeitsergebnisse folgt dann ein praxisnaher Impuls durch Werner Boeing, Head of Global Informatics der Hofmann-La Roche Ltd., der Innovationspotenziale durch Web-2.0-Anwendungen aufzeigen wird.
Eine Innovation nicht nur für DDIM Mitglieder: In diesem Jahr finden erstmalig im Anschluss an die DDIM Mitgliederversammlung am 5.11. zwei Intensiv-Workshops zum Thema Vermarktung statt, die neue Impulse und konkrete Ansätze in diesem essenziellen Themenfeld vermitteln werden. Darüber hinaus präsentieren Provider Mitglieder und Assoziierte Unternehmen der DDIM ihre Leistungsspektren.
Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft des Interim Managements weiterentwickeln. Es erwartet Sie eine Vielzahl von Informationen und Fachdiskussionen, Impulsen und Kontakten rund ums Interim Management.
Melden Sie sich jetzt unter http://www.iimm.de an oder nutzen Sie das Anmeldformular im Programmheft (abrufbar über folgenden Link) und sichern Sie sich die Teilnahme am traditionellen IIMM-Networking-Event am Abend des 5. November!
Die nächsten DDIM Regionalveranstaltungen
Besuchen Sie eine der nächsten Regionalveranstaltungen:
21. Oktober 2010
Regionalveranstaltung Rhein-Main in Frankfurt
04. November 2010
Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg
19. November 2010
Regionalveranstaltung Berlin-Brandenburg in Berlin
06. Dezember 2010
Regionalveranstaltung Bayern in München
Die DDIM Region Westfalen wird an jedem letzten Donnerstag im Monat um jeweils 19 Uhr einen DDIM Stammtisch in Münster durchführen.
21.10.2010 - Regionalveranstaltung Rhein-Main in Frankfurt
Schwerpunktthema: Pojekt- und Programm-Management als typische Einsatzgebiete für Interim Manager
Veranstaltungsort:
Saalbau Gallus
Frankenallee 111
60326 Frankfurt am Main
Termin:
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Beginn: 18.00 Uhr
4.11.2010 - Regionalveranstaltung Norddeutschland in Hamburg
Schwerpunktthema: Richtige Akquisition für den Interim Manager
Veranstaltungsort:
Handelskammer
20457 Hamburg
Adolphsplatz 1
"Merkur-Zimmer" (1. OG)
Termin:
Donnerstag, 4. November 2010
Beginn: 18.00 Uhr
19.11.2010 - Regionalveranstaltung Berlin-Brandenburg in Berlin
Schwerpunktthema und Podiumsdiskussion: Formen der Akquisition - Wege zum Erfolg
Veranstaltungsort:
IHK Berlin
Raum 2 D 10
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Termin:
Freitag, 19.11.2010
Beginn: 18.30 Uhr
06.12.2010 - Regionalveranstaltung Bayern in München
Schwerpunktthema: Vermarktung von Interim Management Leistungen
Veranstaltungsort:
Novotel München Messe
Willy-Brandt-Platz 1
81829 München
Termin:
Montag, 6.12.2010
Beginn: 19.00 Uhr
"DDIM Stammtisch" in Münster
Die DDIM Region Westfalen wird an jedem letzten Donnerstag im Monat um jeweils 19 Uhr einen DDIM Stammtisch abhalten. Eingeladen sind Mitglieder und Interessenten wie Interim Manager, Provider, Wirtschaftsprüfer / Anwälte, etc.
Ort:
"Altes Gasthaus Leve"
Alter Steinweg 37
48143 Münster
Nachberichte der Regionalveranstaltungen
Erfahren Sie mehr über die Regionalveranstaltungen des abgelaufenen Quartals:
05.07.2010 - Regionalveranstaltung Bayern in München
Einen seltenen Einblick in die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden bot die Regionalveranstaltung Bayern am 5. Juli in München. Auf der Basis des Vortrags von Ulrich Harm, Director Human Ressources bei BLANCO und ehemals Mitglied der Geschäftsleitung bei Brainforce, diskutierten über 40 Teilnehmer über Möglichkeiten, den Kunden Interim Management noch besser als modernes Personalwerkzeug nahebringen zu können.
Besonders intensiv beleuchtet wurden dabei seine Thesen über mögliche Nachteile eines Interim Manager-Einsatzes für Unternehmen:
- Interim Manager fehlten anfangs Kenntnisse über die Kultur und die Prozesse des Unternehmens, die innerbetriebliche Akzeptanz und damit verbunden das interne Netzwerk.
- Der finanzielle Aufwand für Unternehmen sei ziemlich hoch (zumal wenn Provider beteiligt sind).
- Die Sichtweise auf das Projekt und die Erfolge seien häufig zu kurzfristig angelegt.
- Der Umgang mit vertraulichen Informationen des Unternehmens werde manchmal als Problem gesehen.
Diese Punkte seien ernstzunehmende Gründe dafür, dass Unternehmen gegenüber dem Einsatz von Interim Managern Vorbehalte hätten. Die Diskussion zeigte dann, auf welche kritischen Fragen sich Interim Manager bei der Akquisition vorbereiten sollten.
Das Fazit der Veranstaltung war jedoch einhellig. Die Vorteile des Interim Managements überwiegen mögliche Nachteile bei weitem.
14.07.2010 - Regionalveranstaltung Franken in Bamberg
An der 1. Regionalveranstaltung Franken in der IHK Bamberg nahmen bei extrem sommerlichen Temperaturen 18 Personen teil. Dr. Spandau von Atreus (DDIM Provider Mitglied) stellte in einer anregenden Präsentation die "Erfolgsfaktoren für eine gute Zusammenarbeit mit einem führenden Provider" dar. Herr Kuhlmann (DDIM Mitglied) schilderte dann wesentliche Punkte seiner Erfahrungen als Interim Manager. Bemerkenswert war seine Erkenntnis, dass sich eine einstellende "Gewöhnung" bei Mandaten zwar angenehm sein könne, da man kontinuierlich Honorar bezöge, es aber aus professioneller Sicht ein deutliches Signal zur Beendigung des Mandates sein sollte. Ausgeklungen ist der Abend mit Diskussionen und intensivem Networking im spanischen Biergarten.
Atreus veröffentlicht Fachbuch
"Interim Management - Auf dem Weg zur Selbstverständlichkeit" - Interim Management ist das innovativste Werkzeug der Unternehmensführung, um externe Kompetenz schnell und bedarfsgerecht ins Unternehmen zu holen. Trotz seines offensichtlichen Mehrwertes befindet sich das Management auf Zeit noch in einer frühen Institutionalisierungsphase. Weit verbreitete Vorurteile führen vielfach zu Berührungsängsten. Durch die Nicht-Nutzung von Interim Management lassen Unternehmen wertvolle Potenziale zur Steigerung des Gewinns und des Unternehmenswertes ungenutzt.
Dieses Buch greift die aus Unternehmenssicht brennendsten Fragen zum Interim Management auf und gibt konkrete Antworten. Die hierfür verwendete Datenbasis basiert auf der schriftlichen Befragung von 4000 deutschen Unternehmen sowie auf über 20 strukturierten Interviews mit geschäftsführenden Gesellschaftern, Geschäftsführern, Vorständen und Personalleitern.
Erscheinungstermin: September 2010
Preis: EUR 39,00 zzgl. Versandkosten
ISBN 978-3-942543-02-6
Robert Half Studie Workplace Survey 2010
Neue Ergebnisse der Studie Workplace Survey 2010, für die Robert Half über 3.000 Personal- und Finanzmanager in 13 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird dreimal jährlich zu Trends auf dem Arbeitsmarkt durchgeführt.
Alle Türen offen halten: Eine Bewerbung beim ehemaligen Arbeitgeber kann sich lohnen
Ein gutes Netzwerk ist häufig die Basis einer erfolgreichen Karriere. Dabei kann es sich lohnen, auch mit dem ehemaligen Chef in Kontakt zu bleiben. Dank Social Media ist dies nicht nur einfach möglich, sondern kann auch zu einem Comeback beim früheren Arbeitgeber führen. Denn eine Mehrheit der Manager würde ehemaligen Mitarbeitern noch einmal eine Chance geben.
Für wechselwillige Arbeitnehmer stehen die Chancen auf einen neuen Job zurzeit so gut wie schon lange nicht mehr. Dabei empfiehlt es sich, für alle Möglichkeiten offen zu sein und auch eine Rückkehr zu einem früheren Arbeitgeber nicht kategorisch auszuschließen. Denn Bedenken, sich erneut bei der alten Firma zu bewerben, sind oftmals unbegründet. So freuen sich gut drei Viertel der Manager in Deutschland und Österreich sowie gut zwei Drittel der Führungskräfte in der Schweiz, wenn sie ehemalige Kollegen wieder bei sich begrüßen dürfen.
Erfolgsmodell Gegenangebot
Etwa zwei Drittel der Fach- und Führungskräfte in Deutschland und Österreich sowie mehr als die Hälfte der Befragten in der Schweiz sind sogar der Meinung, dass ein Unternehmen Leistungsträger gar nicht erst ziehen lassen und Wechselwilligen ein Gegenangebot unterbreiten solle. Die Chancen, dass dieses angenommen wird, liegen gut. Knapp drei Viertel der Finanz- und Personalmanager würden ihre Kündigung eventuell zurückziehen, wenn ihnen ihr bisheriger Arbeitgeber bessere Konditionen böte.
"Ein Wechsel von einem Unternehmen in ein anderes ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden", erläutert Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. "Von daher ist es für Arbeitnehmer, die zögern, den Schritt ins Unbekannte zu wagen, gut zu wissen, dass es häufig einen Weg zurück gibt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Kündigung professionell und sachlich erfolgt und auf keiner Seite schlechte Gefühle übrig bleiben."
Neue Gehaltsübersicht für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen: Keine Gehaltserhöhungen für CFOs
Das Krisenjahr 2009 hat in den Finanzabteilungen seine Spuren hinterlassen. Während die Fixgehälter der Finanzmanager auf Vorjahresniveau blieben, mussten sie bei den Zusatzleistungen erhebliche Einbußen hinnehmen. Dies zeigt der "Gehaltsspiegel Finanz- und Rechnungswesen 2010", für den der in diesem Bereich führende Personaldienstleister Robert Half über 1.800 anonyme Fragebögen aus Deutschland auswertete. Gehaltserhöhungen waren 2009 für viele Arbeitnehmer im Finanzwesen eher Wunschtraum denn Realität. Besonders Manager wie CFOs oder Leiter Finanzen müssen den Gürtel enger schnallen. Sie verzichteten im letzten Jahr nicht nur auf Gehaltserhöhungen, sondern erhielten auch deutlich weniger Zusatzleistungen. So verfügt nur noch etwa ein Drittel von ihnen über einen Firmenwagen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 20 Prozent entspricht.
Controller profitieren am meisten
Auch beim restlichen Finanzpersonal profitiert 2010 nur noch ein Drittel von einer erhöhten Zahlungsbereitschaft des Arbeitgebers - im Vergleich zu zwei Dritteln im Vorjahr. Einzige positive Ausnahme sind die Mitarbeiter im Controlling. Jeder zweite kam in den vergangenen zwölf Monaten in den Genuss eines gestiegenen Lohns.
Positive Aussichten
Besserung ist allerdings in Sicht: Aktuell mehren sich die Anzeichen, dass mit dem beginnenden Aufschwung auch die Freigiebigkeit der Unternehmen in punkto Gehältern wieder zunimmt. Laut der aktuellen Studie Workplace Survey 2010 plant ein Drittel der Firmen, die Löhne der Mitarbeiter anzuheben. "Nach dem Krisenjahr 2009 ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Finanzexperten 2010 keine Gehaltszuwächse verzeichnen können", erläutert Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. "Doch ist es für Unternehmen empfehlenswert, sich baldmöglichst auch materiell bei ihren Angestellten für deren gutes Krisenmanagement zu bedanken. Dabei steigern nicht nur Gehaltserhöhungen die Motivation der Angestellten - oftmals bleiben sie auch aufgrund attraktiver Zusatzleistungen ihrem Arbeitgeber treu."
Flexible Arbeitszeiten weiter hoch im Kurs
Auch während der Krise profitierte ein großer Teil der Angestellten im Finanzwesen von verschiedenen Vergünstigungen seines Arbeitgebers. Dabei waren die meistgewährten Angebote 2010 identisch mit denen des Vorjahres: flexible Arbeitszeiten, vermögenswirksame Leistungen sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Ebenso wie bei den Gehältern stagnierte aber auch bei den zusätzlichen Leistungen im Jahr 2009 die Entwicklung. Der "Gehaltsspiegel Finanz- und Rechnungswesen 2010" gibt dazu einen detaillierten Überblick und steht unter www.roberthalf.de/gehalt zum Download zur Verfügung.
Kreativität beim Honorieren von Engagement
Nicht alle Unternehmen sind aktuell schon in der Lage, ihren Mitarbeitern Gehaltserhöhungen zu gewähren. Dabei gibt es einige andere interessante Möglichkeiten, die Einsatzbereitschaft der Belegschaft zu honorieren.
Fünf Tipps für mehr Anerkennung ohne Gehaltserhöhung:
- Gute Leistung soll belohnt werden: Vereinbaren Mitarbeiter mit ihren Vorgesetzen möglichst konkrete Ziele, können diese nach Erreichen beispielsweise durch einen besonderen Bonus finanziell gewürdigt werden.
- Marktwert steigern: Lebenslanges Lernen ist in der modernen Wissensgesellschaft essenziell - besonders, wenn es darum geht, die Karrierechancen zu erhöhen. Darum lohnt es sich auch für den Mitarbeiter, wenn der Arbeitgeber eine Fortbildung finanziert und dafür auch Arbeitszeit zur Verfügung stellt.
- Kostenlos mobil: Fahrtkosten machen meist einen nicht geringen Anteil an der monatlichen Belastung eines Arbeitnehmers aus. Dies kann leicht geändert werden, wenn der Arbeitgeber die Anfahrtskosten übernimmt oder sogar einen Dienstwagen zur Verfügung stellt - und dies als Betriebskosten absetzen kann.
- Time is money: Kann der Arbeitgeber gar keine finanziellen Zugeständnisse machen, ist vielleicht eine Erhöhung der Urlaubstage oder die Gewährung von Sonderurlaub die Lösung. Denn auch so kann der Stundenlohn steigen, ohne dass Mehrkosten entstehen.
- Work-Life-Balance: Für viele Arbeitnehmer spielt der Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben eine wichtige Rolle. Eine Lockerung der Anwesenheitszeiten oder die Einrichtung eines Home Office kann für viele Mitarbeiter eine Nullrunde beim Gehalt kompensieren.
Soziale Netzwerke vor allem beim Einstellungsprozess hilfreich: Deutsche sind Trendsetter bei Online-Rekrutierung
Beim Wettbewerb um die besten Talente zeigen sich deutsche Unternehmen besonders fortschrittlich und setzen zunehmend auf soziale Netzwerke. Dabei eignen sich die Social-Media-Seiten nicht nur für die erste Kontaktaufnahme, sondern gewinnen auch beim Einschätzen von Bewerbern an Einfluss.
Wer online sucht, wird fündig: Viele Unternehmen sehen den größten Einfluss von Online-Netzwerken beim Anwerben von neuen Mitarbeitern. Nahezu ein Drittel der Finanz- und Personalmanager geht davon aus, bei der Suche nach personeller Unterstützung zukünftig vor allem online fündig zu werden. Damit messen die Deutschen Internet-Kontaktbörsen eine größere Bedeutung zu als ihre internationalen Kollegen, von denen nur gut ein Viertel an eine zukünftig verstärkte Rekrutierung im Internet glaubt. Werden Fach- und Führungskräfte heute über Social-Media-Seiten angesprochen, reagiert die große Mehrheit unter ihnen jedoch noch neutral bis uninteressiert - nur gut ein Drittel der Betroffenen fühlt sich geschmeichelt.
Informationsquelle Social Media
Neben der Ansprache potenzieller neuer Mitarbeiter geht über ein Viertel der Unternehmen davon aus, dass soziale Netzwerke zukünftig auch verstärkt zum Überprüfen von Bewerbern genutzt werden. Dabei verrät ihnen der digitale Footprint eines Kandidaten häufig mehr als dieser in seinem Lebenslauf von sich preisgegeben hat. Somit kann durch eine kurze Online-Recherche der Gesamteindruck eines Bewerbers komplettiert werden.
Doch auch beim internen Austauch sehen die Firmen eine bedeutende Rolle der sozialen Plattformen. Etwa ein Fünftel rechnet mit einer digitalen Zukunft des Teamworks - und stärkt durch das Nutzen der innovativen Kommunikationskanäle gleichzeitig die Arbeitgebermarke. "Deutsche Unternehmen haben das Potenzial sozialer Netzwerke bereits gut erkannt", konstatiert Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. "Doch ist es essenziell, Kandidaten nicht nur über die Social-Media-Seiten anzusprechen, sondern auch für das Unternehmen zu interessieren. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Firmen im Web genauso professionell präsentieren wie die Bewerber und so eine starke Arbeitgebermarke aufbauen."
SWAB startet Job- und Gründerinitiative "DU2011"
Am 2. Oktober fällt der Startschuss für die Job- und Gründerinitiative "Deutschland Unternehmerland 2011" der Stiftung der deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung GmbH (SWAB). In einer Anzeigenserie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der die DDIM als Partner mit Logo vertreten ist, wird die Initiative in den nächsten Wochen beworben.
Als Interessenvertretung freiberuflicher Interim Manager und Interim Provider fördert die DDIM die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften im Bereich Interim Management und leistet damit einen Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätssicherung der Branche. Die SWAB als branchenübergreifender Zusammenschluss führender deutscher DAX 30 und anderer Unternehmen verfolgt die Entwicklung und Umsetzung neuer Beschäftigungskonzepte für die Wirtschaft, die Förderung von Gründern und Investoren und den fachspezifischen Austausch von Top Entscheidern zu den Themen Gesellschaft, Zukunft und Arbeit. Im Rahmen der Kooperation wird die DDIM der SWAB beratend zur Seite stehen. Als Mitglied der SWAB-Expertenkommission stellt die DDIM ihre Expertise zur Beurteilung von Gründerideen zur Verfügung.
Weitere Informationen zu den Zielen und dem Ablauf der Job- und Gründerinitiative finden Sie unter www.DU2011.de.
Der erste Eindruck entscheidet: Die professionelle Außendarstellung
Das "All-in-one-Paket" für Ihren professionellen Außenauftritt
Der assoziierte Partner MoveProject - Support on Demand GmbH bietet Interim Managern ein Leistungspaket für die professionelle Außendarstellung an. Bestandteile sind die Entwicklung eines Logos, der Geschäftsausstattung mit Visitenkarte und des Geschäftspapiers, des Internetauftritts sowie einer PowerPoint-Vorlage inkl. Basisfolien.
Das "All-in-one-Paket" ist in einzelnen Stufen abrufbar. Auf der Basis eines ausführlichen Briefinggesprächs passen wir das Paket individuell auf Ihre Wünsche und Belange an und stellen jene Kompetenzen und Aussagen heraus, die Sie gerne vermitteln möchten.
Weitere gezielt auf die Belange von Interim Managern zugeschnittene Leistungen runden bedarfsweise unser Angebot ab: So unterstützen wir Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit, formulieren Case Studies und überarbeiten Ihren Lebenslauf, um nur einige Beispiele zu nennen. Gerne analysieren wir auch Ihren aktuellen Außenauftritt hinsichtlich der Konsistenz seiner Aussagen sowie der Darstellung der Kompetenzen und "USP"s und machen Vorschläge zur Optimierung.
Darüber hinaus übernimmt MoveProject auch langfristige Projektmanagement- und Backofficeaufgaben: Sie kümmern sich um Ihre Aufträge. Wir halten Ihnen den Rücken frei.
Wir kennen die Branche und wissen, worauf es bei einem professionellen Marktauftritt ankommt. Gern schicken wir Ihnen unser komplettes Leistungsspektrum. Testen Sie uns: "Support on Demand" versteht sich als echte Soforthilfe: Anruf - Briefing - Umsetzung.
Kontakt
MoveProject - Support on Demand GmbH
Malte Borchardt
Maastrichter Str. 47
50672 Köln
Tel: 0221 / 71 66 66-17
Mobil: 0173 / 7222 771
eMail: borchardt@moveproject.de
PS: Wir stehen Ihnen im Rahmen des 6. International Interim Management Meetings am 5. und 6. November gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
MoveProject - Support on Demand GmbH ist seit Anfang 2010 Assoziierter Partner der DDIM. Das Team um Geschäftsführer Malte Borchardt unterstützt neben Interim Managern auch Provider und Sozietäten sowie Mandanten-Unternehmen bei der Erreichung ihrer Ziele. Bereits seit 2006 ist MoveProject bewährter Vertragspartner der DDIM. Das Dienstleistungsunternehmen wurde sukzessive mit allen Aufgaben und Funktionen einer Geschäftsstelle betraut und organisiert u.a. seit Jahren erfolgreich das International Interim Management Meeting.
Bedeutung einer "Dread Disease Versicherung" im Vorsorgemix
Eine Dread Disease Versicherung erbringt in der Regel eine einmalige Kapitalleistung bei Eintritt einer schweren Erkrankung. Die Auszahlung erfolgt innerhalb eines in den Versicherungsbedingungen bestimmten Zeitraumes direkt nach Feststellung der Diagnose durch einen zugelassenen Arzt. Die Versicherungssumme muss nicht zurückgezahlt werden, wenn die Folgen der Krankheit geringer ausfallen als erwartet oder die versicherte Person innerhalb weniger Monate oder Jahre nach dem Leistungsfall versterben sollte. In der Versicherungspolice ist festgelegt, welche Krankheiten bzw. Körperschädigungen unter den Versicherungsschutz fallen. Einige Versicherer führen über 30 Erkrankungen und Beeinträchtigungen auf, z. B. Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Verbrennungen dritten Grades, HIV-Infektion, Lähmungen, Blindheit, Verlust von Gliedmaßen, Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma.
Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeit, bei der in der Regel für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum eine meist monatliche Rente gezahlt wird, handelt es sich bei der Versicherungsleistung aus einer Dread Disease Versicherung um eine einmalige Kapitalzahlung.
Ebenfalls im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt keine Nachprüfung, ob die Leistungsvoraussetzungen nach Eintritt des Versicherungsfalles weiterhin gegeben sind. Die einmal gezahlte Versicherungsleistung steht uneingeschränkt zur Verfügung. Eine Dread Disease Versicherung ist also keine Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
Der Nutzen einer derartigen Absicherung ist eindeutig. Während im Todesfall die Hinterbliebenen meist sehr gut abgesichert sind, reichen die vorhandenen finanziellen Mittel bei einer anhaltenden schweren Erkrankung oft nicht aus.
Bei der Wahl eines geeigneten Versicherers sowie bei den Überlegungen zur erforderlichen Höhe der Absicherung unterstützen Sie gern die Fachberater für das private Vorsorgemanagement der Funk Gruppe.
Kontakt
Marion Busch
Fachbereich Leben / Kranken
Funk Gruppe
m.busch@funk-gruppe.de.
Presseberichte
Im laufenden Quartal wurden folgende Presseberichte veröffentlicht:
Handelsblatt, 10.09.2010:
"DIE VERMITTLER"
JUVE Rechtsmarkt, 09/10:
"Die Nothelfer"
Der Immobilienbrief, 02.07.2010:
"Interim Manager in der Immobilienbranche"
FOCUS Online, 12.07.2010:
"Zeitarbeit für Top-Verdiener"
manager magazin Online, 07.07.2010:
"Zum Retten eingeflogen"
Press World Digest, Juli 2010:
"Interim Management optimistisch für die Zukunft"
Neue Mitglieder in der DDIM
Seit dem 1. Juli 2010 konnten wir folgende Interim Manager als neue Mitglieder willkommen heißen:
Gerd Giesen
Willy Heckers
Dieter Heibel
Claudius Lyn
Thomas Müller
Dieter Obendorfer
Jürgen Schmitt
Axel Schnell
Ulrich Späing
Annerose Sperle-Barnert
Guido von Rohr
Rüdiger Wittke
Martin Woerner